(openPR) Viele Fremdwährungskreditnehmer erhalten dieser Tage wieder Post von ihrer Bank. Zwar werden es keine „Drohbriefe“ sein, wie vor zwei bis drei Jahren, wird der Ombudsmann der Finanzdienstleister, Johann Wally, in einem ORF-Bericht zitiert, aber der Druck werde wieder stärker. Vor allem auch, weil viele „Besitzer von Fremdwährungskrediten“ noch abwarten.
Keine Woche vergeht, ohne dass man sich durch die öffentliche Meinungsbildung mit dem Thema Fremdwährung konfrontiert sieht. Betont werden immer die Risiken, die mit dem Konstrukt „endfälliger Fremdwährungskredit“ verbunden sind, allen voran das Kursrisiko, dass den Frankenkreditnehmern im Moment sehr zu schaffen macht. Das Tilgungsträgerrisiko ist jedoch nicht weniger gefährlich, wenn man sich nicht beizeiten damit auseinandersetzt, ob die angesparte Summe am Ende reicht, um die aushaftende Summe zu tilgen.
Auch wenn die Meinungen darüber auseinandergehen, welche Handlungsalternative für betroffene Kreditnehmer nun angeraten ist, sollte man sich vor Augen halten, dass jeder Fall individuell zu betrachten ist. Zu unterschiedlich sind die verschiedensten Konstellationen, um alle Fremdwährungskredite über einen Kamm zu scheren. Banken drängen wenig überraschend zum Umstieg, die AK rät dazu von endfällig auf tilgend umzustellen.
Man hat also die Alternative weiterhin ein hohes Risiko auf sich zu nehmen, oder einen mitunter beachtlichen Verlust zu realisieren. Schwer, in dieser Situation einen kühlen Kopf zu bewahren!
Trotzdem sollte man sich keinesfalls zu irgendetwas drängen lassen, sondern alle Möglichkeiten genau beleuchten. Johann Wally rät dazu, zum Bankgespräch einen Finanzexperten mitzunehmen.
www.blog.ihr-finanzierungscheck.at widmet sich immer wieder dem Thema Fremdwährungskredite, da gerade hier der Informationsbedarf der betroffenen Kreditnehmer besonders hoch ist.
