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Krankmacher- Konflikte am Arbeitsplatz

25.03.201307:56 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Mediation als wertschätzende und zukunftsorientierte Lösung


Frust am Arbeitsplatz macht aggressiv und krank. Die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter verringert sich. Fehler, Resignation und krankheitsbedingte Personalausfälle sind die Folge.



Eine solche Situation muss nicht aus einem offenen Konflikt oder gar Mobbing entstehen, sondern kann aus Unüberlegtheit oder mangelnder Kommunikation entstehen, wie das nachfolgende Beispiel zeigt:

In einer großen orthopädischen Gemeinschaftspraxis mit 8 Ärzten und 20 Angestellten wird den 9 Vollzeitkräften eine interessante Weiterbildung ermöglicht. Den Teilzeitkräften, für die die Weiterbildung auch interessant gewesen wäre, wurde die Entscheidung weder erklärt, noch wurden sie berücksichtig. Unmut macht sich breit und schnell entsteht das Gefühl einer Zwei- Klassen- Gesellschaft. Es bilden sich zwei Lager, die nun eher gegeneinander, als miteinander arbeiten.

Grundsätzlich kann man sagen: Die Keimzelle jeder Frustration ist ein unbefriedigtes Bedürfnis. Der Krankenstand steigt, Frustration auf beiden Seiten macht sich breit.

Welches aber sind die zentralen Bedürfnisse am Arbeitsplatz?

Die Zufriedenheit am Arbeitsplatz lässt sich in vier aufeinander aufbauenden Bedürfnissen zusammenfassen:

1. Existenzbedürfnisse, welche den gesetzlichen Muss- Anforderungen entsprechen

2. Soziale Bedürfnisse, die die Voraussetzung für einen störungsfreien Arbeitsablauf sind. Diese unterscheiden sich in der formellen Beziehungsstruktur, die durch Arbeitsplatzbeschreibungen, Führungsrichtlinien und die Informationsstruktur gewährleistet ist. Informelle soziale Beziehungen liefern zusätzliche Entscheidungskriterien für gezielten Personaleinsatz und Personalfürsorge. Insgesamt ist das Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu einem Team, einer Arbeitsgruppe, den Arbeitskollegen ein elementares Bedürfnis des Menschen als soziales Wesen.

3. Personenbezogene Achtungsbedürfnisse, womit positive Führungsmittel gemeint sind, wie zum Beispiel: Lob, Anerkennung, Akzeptanz, aber auch positionsentsprechender Entscheidungsfreiraum mit dem Ziel, Eigenbestimmung und Eigenverantwortung zum Zweck der Steigerung des Selbstwertgefühls des einzelnen zu gewährleisten.

4. Wachstumsbedürfnisse als Streben des Menschen nach Verwirklichung seiner Fähigkeiten, Fertigkeiten und Eigenschaften. *
*Helga Zietzschmann; Konflikte am Arbeitsplatz Pflege; Schattauer 2000


Abschließend kann man sagen, dass schwelende Konflikte im Gesundheitswesen allen Menschen, die dort arbeiten Energie und Freude an der Arbeit rauben. Um so wichtiger ist es, hier rechtzeitig einzugreifen, Konflikte frühzeitig zu erkennen und mit den Beteiligten Lösungen zu erarbeiten. Im Idealfall gibt es im Unternehmen oder der jeweiligen Institution für solche Fälle ausgebildete Mediatoren (Bsp.: www.mediator-gesundheitswesen.de), die als neutrale Ansprechpartner fungieren, Konfliktparteien an einen Tisch bringen und diese durch spezielle Moderationsmethoden dazu bringen, eine Lösung zu erarbeiten, mit der beide zukünftig leben können. Statt Frust, Resignation und Krankheit, wird so der Boden für ein vernünftiges Miteinander und Freude an der Arbeit bereitet.


Detaillierte Informationen finden Interessierte unter:
www.mediatorgesundheitswesen.de

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