(openPR) An der Rotkreuzklinik Wertheim hat nun offiziell das interdisziplinäre Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Main-Tauber eröffnet. Es richtet sich an Patientinnen und Patienten, die beispielsweise an Harninkontinenz erkrankt sind oder an einer Funktionsstörung der Beckenorgane leiden. Ob jemand in diesen Fällen erstmals oder wiederholt eine solche Diagnose erhalten hat, spielt für die Behandlung keine Rolle.
Die Fachabteilungen Gynäkologie, Chirurgie/Proktologie, Innere Medizin, Neurologie und Radiologie sowie der Wertheimer Urologe Dr. Khaled Kabbani als Konsiliararzt sind in der Einrichtung vertreten. „Wir arbeiten bereits seit mehreren Jahren intern im Sinne eines Kontinenz- und Beckenbodenzentrums. Durch die offizielle Namensgebung möchten wir uns der Bevölkerung nun klarer präsentieren. Zudem soll sich dadurch allgemein verdeutlichen, dass Patienten aufgrund der interdisziplinären Arbeit in der Regel schneller mit Therapien geholfen werden kann“, sagt Dr. Thomas Knörzer, Chefarzt der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Leiter des Zentrums. „Mit dem Kontinenz- und Beckenbodenzentrum bündeln wir unsere Kompetenzen und positionieren uns noch stärker als Gesundheitsversorger in der Region“, ergänzt Verwaltungsdirektor Christopher Franken.
Vor wenigen Tagen hat Dr. Thomas Knörzer die Einrichtung erstmals öffentlich vorgestellt: Bei einer von ihm organisierten Fortbildungsveranstaltung für niedergelassene Ärzte aus der Region präsentierte der Chefarzt im Barocksaal der Stadt das Angebotsspektrum der Einrichtung. Dazu zählen unter anderem ausführliche Anamnesen und differenzierte gynäkologische Untersuchungen, proktologische Diagnostik und Operationen, Endoskopie von Blase und Harnröhre, Ultraschall von Niere und Blase und elektrophysiologische Untersuchungen. Ferner ist die Urogynäkologie eine durch die Deutsche Kontinenzgesellschaft zertifizierte Beratungsstelle.
Doch bei diesem Leistungsspektrum soll es allein nicht bleiben. Auch für die Zukunft des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Main-Tauber gibt es bereits Pläne. „Wir möchten das Zentrum noch weiter ausbauen und um neue Angebote ergänzen“, erklärt Dr. Thomas Knörzer. „Zudem bereiten wir uns mittelfristig auf eine Zertifizierung vor.“









