(openPR) In ihrer vierteljährlichen geldpolitischen Lagebeurteilung bekräftigt die Schweizer Nationalbank ihre Bereitschaft den Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro unverändert beizubehalten. Der Schweizer Franken bleibt also nach wie vor hoch bewertet. Um schwerwiegende Folgen für die Schweizer Wirtschaft zu vermeiden, wird der Mindestkurs weiterhin mit aller Konsequenz durchgesetzt und zu diesem Zweck wenn nötig Devisen in unbeschränkter Höhe gekauft.
Die globale Konjunkturlage und die Stimmung an den Finanzmärkten werden als weiterhin verletzlich beurteilt, die Spannungen in der Eurozone könnten wieder zunehmen.
Einer Reuters-Umfrage zufolge schätzen alle achtzehn befragten Volkswirte, dass die Notenbank zumindest für 2013 an der Kursuntergrenze festhalten wird. Die Experten vermuten, dass der Mindestkurs bis ins Jahr 2014 oder gar noch länger bestehen wird.
Auch wenn das für die rund 200.000 österreichischen Franken-Kreditnehmer nach „Fristerstreckung“ aussieht, darf man sich nicht zurücklehnen und die Risiken aus den Augen lassen. Auch das mit dem Fremdwährungskredit einhergehende Tilgungsträgerrisiko sollte man keinesfalls unterschätzen.
Auf www.blog.ihr-finanzierungs-check.at geht es immer wieder auch um das Thema „Fremdwährungskredit“.










