(openPR) Kielce, 05. März 2013 – Bereits zum 11. Mal wurde vom 26.-28. Februar 2013 die ENEX – NOWA ENERGIA, Internationale Messe für erneuerbare Energien, im polnischen Kielce durchgeführt. Ursprünglich als Sonderschau im Rahmen der Energiemesse ENEX gegründet, hat sie sich inzwischen als eigenständige Messe für alle erneuerbaren Energiequellen entwickelt.
Dass in Polen traditionell Biomasse eine führende Rolle einnimmt, war für den Besucher nicht mehr auf den ersten Blick erkennbar: Gezeigt wurden verschiedene Fotovoltaik-Module und Befestigungssysteme sowie andere alternative Energiequellen.
An den drei Messetagen besuchten knapp 7000 Fachbesucher die beiden Messen, womit die Zahl gegenüber dem vergangenen Jahr um ca. 1000 Besucher erhöht werden konnte. Dies führten die Organisatoren vor allem auf das gesteigerte Interesse an den erneuerbaren Energien zurück.
Die wachsende Bedeutung von erneuerbaren Energien in Polen war deutlich auf der Messe spürbar. So resümiert Stefan Drabant, Vertreter Renusol GmbH, Köln, Hersteller von Befestigungssystemen für Fotovoltaikanlagen:
„Wir stellen fest, dass es bereits eine große Zahl von internationalen Besuchern und Ausstellern gibt. Noch mehr waren wir aber über die breite Präsenz von polnischen Ausstellern und Fachbesuchern erstaunt. Das zeigt, dass sich hier bereits eine richtige Infrastruktur gebildet hat.“
Begleitet wurde die Messe von einem breit gefächerten Seminarprogramm, darunter Veranstaltungen wie „Energie aus Biomasse in der Praxis“ oder die „Solarakademie“. Auf großes Interesse stießen auch die Workshops zur Montage von Fotovoltaikanlagen, die von der Zeitschrift „Globenergia“ organisiert wurden.
Das umfassende Seminarprogramm dürfte für viele Messebesucher ausschlaggebend gewesen sein, sich für einen Besuch der Messe zu entscheiden, wächst zurzeit doch der Markt für erneuerbare Energien gerade auch in Polen. Nachdem vor kurzem eine polnische Gesetzesnovelle der Solarenergie in Polen neue Möglichkeiten eröffnet hat, wächst nun auch bei vielen Handwerkern und Dachdeckern das Interesse an konkreten Montage- und Gestaltungsmöglichkeiten bei Fotovoltaikanlagen.
Bereichert wurde das Programm zudem durch eine Ausstellung der „Deutschen Energie-Agentur“ mit dem Titel „Renewables – Made in Germany“.













