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„Bei der Energie-Wahl gibt es keine Nichtwähler“

13.03.201307:31 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Seit der Öffnung des Energiemarktes ist die Tarifvielfalt im Strommarkt drastisch gestiegen. Heute haben deutsche Haushalte pro Postleitzahlengebiet die Wahl zwischen durchschnittlich mehr als 126 Stromanbietern.* Von den bundesweit insgesamt mehreren Tausend Tarifen werden dabei rund 40 Prozent als Ökostromtarife beworben, das belegen Zahlen einer aktuellen Analyse des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern. Aber nur knapp sechs Prozent tragen die von Stiftung Warentest und der Verbraucherzentrale Bundesverband empfohlenen Gütesiegel ok-power oder Grüner Strom Label. Das heißt, sie garantieren, geprüft durch unabhängige Dritte, dass nicht nur der Status Quo unterstützt, sondern der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert wird.



„Die Energiewende ist noch weit entfernt“, sagt Florian Henle vom unabhängigen Ökoenergieversorger Polarstern. Das unterstreicht auch die Zahl von rund 40 Prozent der deutschen Haushalte**, die noch immer in der Grundversorgung sind. Als eine Art „Passivwähler“ beziehen sie automatisch Grundversorgertarife, die nicht nur oftmals wesentlich teurer sind als Ökostromtarife, sondern die auch laut durchschnittlichem bundesweiten Strommix zu fast 80 Prozent auf fossilen Energien und Atomkraft basieren. Während Stein- und Braunkohle ihren Anteil im Strommix zuletzt sogar weiter steigerten, verlangsamte sich deutlich die Zunahme beim Anteil erneuerbarer Energien.*** Florian Henle verweist darauf, dass man sich im Unterschied zur politischen Wahl bei der Energiewahl nicht enthalten kann: „Man kann nicht nicht wählen. Jeder Haushalt bezieht Strom.“ Er fordert die Verbraucher auf, zur „Energiewahl“ zu gehen. Der Wechsel selbst dauere im Schnitt nur wenige Minuten. Alles was man dazu brauche, ist die letzte Strom- oder Gas-Abrechnung. Den Rest, wie zum Beispiel die Abmeldung beim bisherigen Energieversorger, übernähmen in der Regel die neuen Energieversorger.

Zehn Prozent „echte“ Ökogas-Angebote am Markt
Der Blick auf den Gasmarkt zeichnet ebenfalls ein düsteres Bild: Im Durchschnitt können die Verbraucher je Postleitzahlengebiet zwischen 78 Gasanbietern wählen.* Eine Analyse**** von Polarstern zeigt auch hier, dass im Gasmarkt echte Ökotarife stark unterrepräsentiert sind: Nur knapp zehn Prozent der so betitelten Ökogasangebote basieren komplett auf nachwachsenden Rohstoffen. Rund ein Drittel sind so genannte Beimischprodukte mit einem Anteil von fünf bis 20 Prozent Biogas. Der Rest kommt aus fossilen Energiequellen. Insgesamt kompensiert fast die Hälfte der Ökogasangebote lediglich den verursachten CO2-Ausstoß von Erdgas, anstatt im Sinne der Energiewende, den Ausbau der erneuerbaren Energien auch im Gasmarkt zu fördern.

Beispiel Polarstern: 100 Prozent für die weltweite Energiewende
Polarstern setzt sich seit Sommer 2011 als erster Energieversorger in Deutschland für die weltweite Energiewende ein: Polarstern-Kunden beziehen ausschließlich 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft oder 100 Prozent Ökogas aus Reststoffen und unterstützen gleichzeitig Familien in Entwicklungsländern bei ihrem Weg in eine saubere und nachhaltige Energiezukunft.
Die bundesweit verfügbaren Polarstern-Stromtarife sind preislich vergleichbar mit den Grundversorgertarifen oder sogar günstiger. Der Ökostrom ist zertifiziert von ok-power und vom TÜV Nord; das Ökogasprodukt wird ebenfalls regelmäßig vom TÜV Nord ausgezeichnet.


Quellen:
* Energiemarkt Aktuell, Februar 2013, Verivox und Kreutzer Consulting
** Monitoringbericht 2012 der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamts
*** Bruttostromerzeugung in Deutschland von 1990 bis 2012 nach Energieträgern, Bundesnetzagentur
**** Berechnung basierend auf bundesweiten Ökogastarifen, Basis Verivox und gas.idealo.de, ergänzt durch eigene Recherche

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