(openPR) Immobilienmarkt Spanien 2013
Laut einer aktuellen Studie von Experten der US-amerikanischen Bank Morgan Stanley könnte Spanien 2013 neben der Schweiz das attraktivste Land für Anleger werden. Laut Morgan Stanley könne sich das Land in Europa: neben weiteren Euro-Peripherie-Ländern, zu einer der positiven Überraschungen in diesem Jahr entwickeln. Das beste Ergebnis seit 2009.
Dieser Ansicht ist auch der Immobilienexperte Jürgen Gräf, Manager für International Real Estate Management der hamburger Brueggmann Gruppe. “Wir sehen aus den Zahlen der spanischen Grupo Brueggmann, dass der Immobilienmarkt inzwischen wieder anzieht, bei steigender Nachfrage aus Deutschland, der Schweiz, Gross Britanien, den skandinavischen Ländern, Russlands und neuerdings auch aus China und den USA“, so der Immobilienexperte. Die meisten spanischen Banken haben im letzten Jahr, vor Übergang ihrer Immobilien in die Bad Bank (SAREB) gute Immobilien zu Schleuderpreisen auf den Markt geworfen. Das ist jetzt vorbei. Was die Banken jetzt noch haben, sind meist Schrottimmobilien oder Immobilien in Lagen, für die sich kein Ausländer und auch kein Investor derzeit ernsthaft interessiert. Dagegen bietet der spanische Immobilienmarkt, jenseits der meist uninteressanten Bankverwertungen, nun gute Objekte zu niedrigen Preisen, die einen Einstieg lohnen. Bereits jetzt ziehen die Preise für wertige Immobilien im Raum Marbella, aber auch auf Mallorca und Ibiza wieder an. Dies gilt auch für Zentren wie Barcelona und Madrid. Nicht so gut sieht es nach wie vor für den Raum Alicante und Almeria aus. Hier stagniert weiterhin die Nachfrage bei einem gleichbleibend hohen Angebot.“
Dabei unterlag der spanische Immobilienmarkt noch vor einigen Monaten starken Schwankungen, vorwiegend auf dem Festland. Die spanische Regierung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy hat einen harten Sparkurs verfolgt, um in der Krise zu bestehen. “Die Regierung hat harte, meist unpopuläre Maßnahmen durchgesetzt“, so Jürgen Gräf. „Derzeit ist Spanien ist wieder kreditwürdig und alle Befürchtungen, die Peseta käme zurück, sind vom Tisch.“













