(openPR) „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“ im Dialog
Unter dem Titel „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“ veranstaltete der Unterstützerkreis der Ärzte für die Dritte Welt – German Doctors e.V. am 21. Februar einen Mittagsempfang im Ottobock Science Center in Berlin. Kuratoriumspräsidentin Dr. Maria Furtwängler moderierte die Podiumsdiskussion, zu der namhafte Persönlichkeiten zusammenkamen wie Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin beim BMZ, Markus Pinger, Vorstandsvorsitzender der Celesio AK und German Doctors-Präsidentin Dr. Elisabeth Kauder. Viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren der Einladung gefolgt, um sich stärker zu vernetzen.
Nach einem kurzen Willkommensgruß seitens des geschäftsführenden Vorstands Dr. Harald Kischlat, eröffnete Dr. Maria Furtwängler die Diskussionsrunde. Dabei erläuterte Gudrun Kopp, dass das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zunehmend auf direktes Engagement von Unternehmen setzt und hierfür die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen hat. Darauf aufbauend verfolgt der Unterstützerkreis der Ärzte für die Dritte Welt das Ziel, unternehmerisches Engagement auf effektive Weise in die Entwicklungszusammenarbeit einzubringen. Ganz im Sinne gelebter Corporate Social Responsibility setzt das Konzept an der Kernkompetenz eines jeden Unterstützers an.
Die beteiligten Firmen bringen sowohl ihr Know-how, die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter, als auch Sach- und Finanzmittel in dieses Projekt ein. Das Handels-, Logistik- und Serviceunternehmen Celesio hat beispielsweise seit 2004 31 Apotheker in 39 Einsätze entsendet, die dort eine Zentralapotheke mitaufgebaut haben und einheimische Mitarbeiter schulen. Dass die vielfältige Unterstützung der Unternehmen die Projektarbeit der German Doctors maßgeblich fördert, wurde von Dr. Harald Kischlat hervorgehoben: „Die Arbeit des Unterstützerkreises ermöglicht es uns, auf die spezifischen Kompetenzen jedes Unternehmens zurückzugreifen, um die bisherigen Projekte auszubauen und die German Doctors als Organisation weiterzuentwickeln.“ Auch der Wundversorgungsspezialist Draco setzt seine Kompetenzen auf vielfältige Weise ein. So beispielsweise mit der Entwicklung eines Botschafter-Kits, das den heimkehrenden Einsatzärzten dabei hilft, die Arbeit der German Doctors in ihrer Umgebung bekannt zu machen und Spendeneinnahmen zu generieren.
Bildunterschrift: Im Gespräch über gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen: K. Ley (Ottobock), E. Quack (Ottobock), Dr. M. Furthwängler (Ärzte für die Dritte Welt), Prof. Dr. P. Eigen (Ärzte für die Dritte Welt) & Dr. H. Kischlat (Ärzte für die Dritte Welt) (v.l.).












