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Leibniz-Institute setzen beim Journal Publishing auf Open Access

22.02.201313:54 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Workshop: „Erfolgreiches Journal-Management: Potenziale durch Open Access“

Köln, 22. Februar 2013 – Im Februar fand in Berlin ein Workshop der Leibniz-Gemeinschaft zum Thema Open Access statt. Ziel des Workshops war es, interessierten Leibniz-Instituten Informationen rund um das Journal Publishing zu bieten und einen Erfahrungsaustausch zu initiieren. Veranstalter des zweitägigen Workshops waren die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED), die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft sowie Schloss Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für Informatik. Diese Institute geben bereits erfolgreich Open-Access-Journals heraus.



Seit zehn Jahren stellt die ZB MED – selbst eine Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft – mit German Medical Science (gms) ein medizinisches Publikationsportal bereit. Als Online-Plattform für Zeitschriften, Kongress- und Forschungsberichte bietet gms freien Zugang zu hochrangigen und qualitätsgeprüften medizinischen Fachartikeln. Die Erfahrungen, die die ZB MED in den vergangenen Jahren als Betreiber von gms gemacht hat, konnte die zentrale Fachbibliothek für die Fächerkombination Medizin, Gesundheit, Ernährung, Umwelt und Agrarwissenschaften im Rahmen des Leibniz-Workshops an interessierte Leibniz-Institute weitergeben. An dem Workshop mit dem Titel „Erfolgreiches Journal-Management: Potentiale durch Open Access“ nahmen über 40 Interessierte teil.

Dabei zeigte sich, dass immer mehr Leibniz-Institute bei Publikationen auf Open Access setzen: Derzeit geben verschiedene Institute der Leibniz-Gemeinschaft insgesamt 39 Open-Access-Journals heraus. Die Leibniz-Gemeinschaft unterstützt diesen freien Austausch von Forschungsergebnissen ebenso wie die ZB MED. Denn der schnelle und direkte Zugang im Open Access erhöht die Forschungseffizienz, unterstützt internationale und interdisziplinäre Kooperationen, verstärkt die Sichtbarkeit und Zitierhäufigkeit von Publikationen und maximiert den Nutzen öffentlich geförderter Forschung.

Hintergrund-Information: die Leibniz Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Wissenschaftscampi -, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 16.500 Personen, darunter 7.700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,4 Milliarden Euro.

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