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Wie Lärm Leben retten kann

Bild: Wie Lärm Leben retten kann
Die Installation eines Rauchmelders geht schnell und kann im Ernstfall Leben retten.
Die Installation eines Rauchmelders geht schnell und kann im Ernstfall Leben retten.

(openPR) Versicherungsbüro Mayer & Huber oHG empfiehlt Rauchmelder für jedes Zimmer

Großmehring. Im Brandfall muss alles ganz schnell gehen: Maximal vier Minuten bleiben, um sich und seine Familie aus einem brennenden Haus zu retten – falls man das Feuer bemerkt. Dafür sorgt ein Rauchmelder: Bei einem Brand schlägt er sofort Alarm. Ohne die kleinen Krachmacher besteht hingegen oft keine Überlebenschance. Dennoch sind die wenigsten deutschen Haushalte mit Rauchmeldern ausgestattet. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Psychonomics AG im Auftrag der Versicherungskammer Bayern.



Nur 30 Prozent der Befragten gaben dabei an, in ihrem Haus oder ihrer Wohnung einen Rauchmelder zu haben. Interessant dabei: Mit zunehmendem Einkommen steigt auch die Anzahl der genutzten Rauchmelder. Die Kosten allein können allerdings nicht der Grund dafür sein: Denn die kleinen Helfer gibt es im Elektrofachhandel, bei Brandschutz- und Sicherheitsfirmen sowie in Baumärkten bereits ab 5 Euro.

Unterschätzte Gefahr

Bei einem Feuer sterben neun von zehn Opfern nicht etwa in den Flammen, sondern durch den giftigen Rauch – während sie schlafen. "Wer glaubt, im Brandfall schon rechtzeitig wach zu werden, unterliegt einem tragischen Irrtum", erläutert Markus Weber von der Agentur Mayer & Huber oHG der Versicherungskammer Bayern in Großmehring. "Denn der bei einem Brand auftretende Rauch ist schneller als das Feuer – und vor allem lautlos." Bereits nach drei Atemzügen kann der giftige Qualm zur Bewusstlosigkeit führen, nach sieben weiteren gar zum Tod. Den sichersten Schutz bietet ein qualitätsgeprüfter Rauchmelder. Sein schriller Piepston weckt selbst aus dem tiefsten Schlaf. Beim Kauf sollte man stets auf das VdS-Prüfzeichen achten. Das Gütesiegel der Schadenverhütungsinstitution steht für Sicherheit und Qualität. Die so geprüften Rauchmelder geben bereits ab rund einem Prozent Rauchdichte ein akustisches Signal. Empfehlenswert sind batteriebetriebene optische Rauchmelder – Sie funktionieren auch dann, wenn der Strom ausgefallen ist. Außerdem wichtig: ein Testknopf, mit dem man jederzeit die Funktionstüchtigkeit überprüfen kann. Bei guten Rauchmeldern ertönt außerdem über längere Zeit ein Warnsignal, wenn die Batterie ausgetauscht werden muss.

Optimaler Schutz: ein Rauchmelder pro Raum

Die nötige Anzahl der Rauchmelder richtet sich nach der Größe der Wohnung beziehungsweise des Hauses. So können in einer kleinen Wohnung bereits wenige Rauchmelder ausreichen. Dabei sollte einer idealerweise in zentraler Lage, etwa im Flur, und die übrigen in den Schlaf- sowie Kinderzimmern montiert werden. In einem Haus mit mehreren Etagen ist die Mindestempfehlung ein Rauchmelder pro Stockwerk, ebenfalls zentral in den Fluren angebracht, plus ein zusätzlicher Rauchmelder in jedem Schlaf- und Kinderzimmer. Auch Dachböden und Kellerräume sollten nicht vergessen werden. Die Geräte lassen sich übrigens ohne viel handwerkliches Geschick mit ein paar Schrauben in möglichst zentraler Position an der Zimmerdecke befestigen – und zwar ausschließlich dort, weil der Rauch nach oben steigt. Der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Großmehring, Florian Schneider ergänzt: "In Räumen, in denen starker Dampf, Rauch oder Staub entsteht – etwa in der Küche, im Bad oder im Heimwerkerkeller – sind Rauchmelder nicht un-bedingt zu empfehlen, da sie einen Fehlalarm auslösen können." In diesen Fällen gilt: Rauchmelder unmittelbar vor dem entsprechenden Raum anbringen.

Die Versicherungskammer Bayern ist seit vielen Jahren gemeinsam mit den Feuerwehren in der Brandverhütung aktiv und verfügt über eine 200-jährige Erfahrung im Bereich Feuerschäden: Die Wurzeln der Versicherungskammer Bayern reichen zurück bis ins Jahr 1811 als die Allgemeine Brandversicherungsanstalt gegründet wurde.

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