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„Agraprofit“ oder „Öko+Fair ernährt mehr!“

07.02.201311:41 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Viraler Kampagnenfilm für Fairen Handel und Öko-Landbau ein großer Erfolg

Gräfelfing/Mainz. Die Kampagne „Öko + Fair ernährt mehr!“ von Naturland und Weltladen-Dachverband hat mit ihrem satirischen Kurzfilm "Agraprofit" die Diskussion um nachhaltigen Konsum angeheizt. Gut drei Wochen nach der Veröffentlichung verzeichnet das von der Werbeagentur YOOL realisierte Video bereits über 250.000 Aufrufe bei Youtube.


Der fünfminütige Film porträtiert den fiktiven Lebensmittelkonzern „Agraprofit“, der Kaffee, Bananen, Schokolade, Wurst und Eier auf einem Wochenmarkt verkauft und dabei schonungslos transparent seine unethischen Geschäftspraktiken offenlegt: ausbeuterische Kinderarbeit, Gewerkschaftsverbot, Pestizideinsatz, Käfighaltung und Urwaldrodung. Der vermeintlichen Rechtfertigung hierfür - unschlagbar günstige Preise – folgt die Frage: Werden die Leute zugreifen? Was der Film daraufhin zeigt, löst laut Kommentaren der ZuschauerInnen im Internet Wut, Lachen, Staunen oder Entsetzen aus, in jedem Fall aber Nachdenken. Jedem Betrachter wird indirekt die Frage gestellt: Wie hätte ich reagiert? Der Kurzfilm ist Teil der Kampagne „Öko + Fair ernährt mehr!“ von Naturland und Weltladen-Dachverband und soll die ZuschauerInnen daran erinnern, dass es Alternativen zu den zerstörerischen Handels- und Produktionsbedingungen gibt. „Wir wollen die Menschen aufrütteln und appellieren, kritischer hinzuschauen und hinzuhören, was wir täglich konsumieren,“ so Anna Hirt, Kampagnen-Koordinatorin beim Weltladen-Dachverband. Gleichzeitig soll der Film auch auf die globale Schieflage im Agrar- und Ernährungssystem aufmerksam machen. „Auch Handel und Politik sind gefragt, die Rahmenbedingungen unserer Lebensmittelproduktion gerechter und ökologischer zu gestalten,“ so Agnes Bergmeister, Kampagnen-Koordinatorin bei Naturland.

Mit 250.000 Klicks innerhalb von drei Wochen übertrifft der Film alle Erwartungen. „Agraprofit ist schon jetzt der erfolgreichste Webfilm zum Fairen Handel und wahrscheinlich insgesamt der politische Kampagnenfilm mit der rasantesten Verbreitung überhaupt“, so Hassaan Hakim, Geschäftsführer der Gießener Werbeagentur YOOL, die den Film im Auftrag von Weltladen-Dachverband und Naturland konzipiert und produziert hat. Das Experiment „Agraprofit“ zeigt deutlich, wie anfällig KonsumentInnen für ansprechende Produktpräsentation und -werbung sind und dass dabei die Produktionsbedingungen häufig nicht nur vergessen, sondern sogar aktiv verdrängt werden. Die virale Verbreitung des Films und die vielen Online-Diskussionen dazu zeigen aber auch, dass nachhaltiger Konsum viele Menschen bewegt.


Der Film ist zu sehen unter www.youtube.de/agraprofit
Weitere Informationen zur Kampagne und zum Film „Agraprofit" unter:
www.oekoplusfair.de
www.yool.de

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