(openPR) Stuttgart - Der VfB Stuttgart ist der einzige Bundesligaclub, der in der Rückrunde noch keinen Punkt erspielen konnte. Drei Spiele, drei Niederlagen, die vierte Pleite in Folge, nimmt man den Hinrundenabschluss in Mainz dazu.
In Wolfsburg zum Auftakt der Hinrunde kann man vielleicht noch ein wenig davon reden, dass Diego einen guten Tag erwischte, der ein Tor selbst machte und eines auflegte. Gegen die Bayern aus München waren es allerdings individuelle Fehler, die zu den Gegentoren führten. Natürlich fällt einem sofort Molinaro und sein zu kurzer Rückpass auf Ulreich ins Gedächtnis, aber auch das 0:2 hätte man verhindern können, wenn zwei Abwehrspieler gegen einen Stürmer im Strafraum verteidigen.
In Düsseldorf wollte man diese Fehler eigentlich vermeiden. Kvist und am Ende Tasci hatten bei Ballbesitz und Aufbauspiel aber den Ball nicht unter Kontrolle. Die Fortuna kam in Ballbesitz und durch schnelle Konter und viel Platz vor sich zum 2:0 bzw. 3:1. Doch Fussball besteht nicht aus Einzelspielern. Der Satz "wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen" hat auch beim VfB Stuttgart seine Gültigkeit nicht verloren.
Die individuellen Fehler sind daher das eine Problem der Schwaben, das andere ist sicher die mangelnde Durchschlagskraft und die daraus resultierenden wenigen Torchancen, die sich dem VfB bieten. In den vergangenen drei Rückrundenspielen gelang gerade einmal ein Tor durch Gentner. Traore konnte sich auf der linken Angriffsseite in Düsseldorf perfekt durchsetzen und flanken. Dies geschieht im Stuttgarter Spiel zu selten. Der VfB wirkt optisch überlegen, hat viel Ballbesitz, doch im Strafraum des Gegners passiert zu wenig.
Ob mit den Winterzugängen Macheda, der in Düsseldorf eingewechselt wurde und Maxim, der aufgrund einer Länderspielreise noch nicht im Kader stand, die Durchschlagskraft, das Kombinationsspiel und die Schnelligkeit wieder zurückkehren muss die Zukunft zeigen.











