(openPR) Der Bund für Vegane Lebensweise (BVL) betont die positiven Auswirkungen einer rein pflanzenbasierten Ernährung auf Krebserkrankungen.
Berlin, 04.02.2013 – Die Wirkstoffe der Sojabohne senken das Risiko an Krebs zu erkranken deutlich. Darauf weist der BVL zum heutigen Weltkrebstag hin. Gerade Frauen profitieren von der vorbeugenden Schutzwirkung. Bereits eine Tasse Sojamilch am Tag mindert das Risiko um 30%, dass Brustkrebs entsteht. Das zeigt eine Studie der Universität von Südkalifornien aus dem Jahr 2008. „Mittlerweile ist diese Erkenntnis in mehreren weiteren Studien bestätigt.“, sagt Frau Girus-Nowoczyn, Gesundheitsexpertin des BVL. Die Heilpraktikerin ergänzt: „Zusätzlich beeinflusst Soja bestehende Krebserkrankungen positiv und senkt das Risiko einer Wiederkehr des Krebses.“ Das Phytoöstrogen der Sojabohne ähnelt dem weiblichen Hormon Östrogen, wirkt aber nicht gleich. Gerade Östrogen fördert, dass Krebszellen wachsen. Phytoöstrogen besetzt die hormonellen Zellrezeptoren und verhindert so, dass Östrogen dort andockt. Auch die Gesundheit der Männer gewinnt durch Soja. So ist der PSA-Wert der einzig bekannte organspezifische Marker für Prostatakrebs. Sind diese Werte erhöht, so senkt der Verzehr von Soja sie wieder. Doch ein Wundermittel gegen Krebs ist Soja nicht. „Tierisches Eiweiß begünstigt das Krebswachstum mehr, als Soja es reduziert. Die positiven Effekte wirken also nur im Zusammenspiel mit einer ausgewogenen rein pflanzenbasierten Ernährung. Hier profitiert der Körper zusätzlich von der Vielzahl an Antioxidantien, sekundären Pflanzenstoffen und Isoflavonen.“, so Girus-Nowoczyn. Krebszellen wachsen besonders, wenn der Körper ein saures Milieu bietet. Die Gesundheitsexpertin erläutert: „Das saure Milieu entsteht vor allem, wenn man hochverarbeitete sowie Produkte tierischer Herkunft isst.“ Eine ausgewogene vegane Ernährung wirkt dem entgegen und fördert den körpereigenen Schutz vor Krebs und weiteren Zivilisationskrankheiten.
Weitere Informationen zum Thema Krebs und Ernährung bietet der BVL auf seiner Internetseite unter: vegane-lebensweise.org/gesundheit/krebs









