(openPR) BPM e. V. und der Software-Hersteller richten gemeinsame Arbeitsgruppen ein
Reseller-Gebühren und LEO, Lizenz- und Wartungspreise, Weiterentwicklung der ERP-Software: Beim ersten Treffen des Vereins der Business Partner Mittelstandssoftware e. V. (BPM) und Sage im neuen Jahr in Fulda standen Themen auf der Agenda, die den Fachhändlern seit Langem unter den Nägeln brennen. Zum ersten Mal dabei war Matthias Schneider, der neue Leiter des Geschäftsbereichs „Small und Medium Business“ (SMB) der Sage Software GmbH, daneben nahmen drei weitere Mitglieder des Bereichsmanagements teil. Der BPM hatte das Treffen intensiv vorbereitet und zu allen Themen konkrete Vorschläge erarbeitet. Die endgültigen Beschlüsse vereinbarten Esmail Akbari, Vorsitzender des BPM e. V. und Matthias Schneider wenige Tage später in einer Telefon-Konferenz.
Demnach soll das Partnerprogramm auf den Prüfstand gestellt werden. Neben einem zukunftsfähigen Margenmodell soll auch die Zertifizierung weiter optimiert werden, um bei weiterhin hohem Qualitätsanspruch die Aufwände bei den Fachhändlern zu reduzieren. Die inhaltliche Qualität soll dabei weiter gesteigert werden.
„Dieses Modell soll allen Beteiligten gerecht werden und möglichst langfristig Bestand haben“, sagt Dipl.-Inform. (FH) Esmail Akbari laut einer Pressemitteilung des Vereins. Die Preislisten für Lizenz- und Wartungspreise will Sage auf Anregung und nach Vorarbeit von BPM möglichst vereinfachen. Außerdem setzen der Hersteller und der Verein auf mehr Transparenz. Funktionsumfang und Preise werden zudem stärker am Markt ausgerichtet.
Im Bereich Produktfunktionen soll künftig enger in zu nächst zwei Arbeitsgruppen kooperiert werden. Sage und die Fachhändler wollen hier in einem Pilotprojekt gemeinsam ERP-Produkte wie die Office Line weiter voranbringen. Dabei möchten die Händler insbesondere die Erfahrungen und Rückmeldungen einbringen, die sie im täglichen Umgang mit den Endkunden sammeln. So sollen die Produkte noch stärker an den aktuellen und zukünftigen Markbedürfnissen ausgerichtet werden. Auch für das Marketing und den Vertrieb wollen der Verein und Sage Arbeitsgruppen einrichten.
Die Arbeit im Verein sei zwar zeitaufwändig, die produktiven Gespräche der letzten Wochen zeigten aber, dass sie sich lohne, sagt BPM-Vorsitzender Esmail Akbari. „Wir möchten die Arbeit von Sage unterstützen und schnell gemeinsam vorwärtskommen.“ Wichtig sei dem Verein vor allem, dass die Händler ihren Kunden gute Produkte anbieten können und sich auf die Beratung konzentrieren können. „Nur so“, sagt Akbari, „können wir die marktführende Position der Sage-Produkte im Mittelstand weiter festigen.“









