(openPR) Das Ende der Ära Matthias Schneider als SMB-Chef beim Softwarehersteller Sage kam für den Partnerverein BPM e.V. (BPM steht für Business Partner Mittelstandssoftware) sehr überraschend.
Noch am Freitag, den 23.01. saß der Vorstand am Vereinssitz Fulda den ganzen Tag mit dem Sage-Team unter Leitung von Schneider zusammen, hier war ein möglicher Weggang noch kein Thema. Nur drei Tage später dann die Nachricht: Matthias Schneider ist von seinen Aufgaben mit sofortiger Wirkung entbunden. Der BPM hat die Mitteilung vorab von Peter Dewald (Geschäftsführer bei Sage Deutschland) erhalten, der ab sofort alle Aufgaben von Matthias Schneider übernimmt.
Peter Dewald hat der Händler-Vereinigung angeboten, konstruktive Gespräche aufzunehmen. Der BPM nimmt Sage jetzt in die Pflicht. Gerade in den letzten Monaten hat es viele Gespräche gegeben, nun müssen aus Sicht des BPM auch Änderungen erkennbar werden. Eine Bewertung des Wechsels an der SMB-Spitze will der BPM nicht vornehmen. Der Vorsitzende Esmail Akbari sagt: „Wir müssen abwarten, wie Sage sich jetzt den Partnern gegenüber verhält. Wir erwarten von Sage Verlässlichkeit und die Umsetzung der gemeinsamen Entscheidungen. Im Moment möchten wir eine neutrale Position behalten und weder positiv noch negativ Stellung beziehen.“
Ob sich bei Sage mit dem Weggang von Matthias Schneider, der den Job des SMB-Chefs erst vor gut zwei Jahren übernommen hatte, für Partner und Endkunden Auswirkungen ergeben, bleibt abzuwarten. Aus der Sicht des BPM wurde vieles auf den Weg gebracht. Die nötigen Änderungen hängen aber nicht an einer einzigen Person. Der BPM hat Sage aktuell ein Stimmungsbild aus der Händlerschaft abgeliefert. . Insbesondere die aktuelle Markt- und Preispolitik aus dem Hause Sage sorgt vermehrt für Unzufriedenheit bei Kunden und Fachhändlern. Der Verein erwartet jetzt sichtbare Signale von Peter Dewald und seinem Team.




