(openPR) Fotovoltaik-Anlage für zehn Millionen Euro im Kreis Nümbrecht soll im Mai fertig sein.
Nümbrecht.
Ab März wird in Nümbrecht die bislang größte Fotovoltaik-Anlage im Kreis errichtet. Dies geschieht im Auftrag der Homburger Gruppe über die Homburger Kontor Söhn GmbH auf einer Fläche von zirka elf Hektar. Nach Angaben der Firma sollen darauf rund 22.000Solarmodule verbaut werden, mit denen Sonnenenergie in Strom umgewandelt wird. "Etwas in dieser Dimension gibt es in der Region noch nicht", sagt Ali Mahmat, Geschäftsführer der Homburger Kontor Söhn GmbH.
Verkauf an Großinvestoren
Etwa zehn Millionen Euro will die Homburger Gruppe in den Bau investieren. Danach werde das Ganze an ein bis zwei Großinvestoren verkauft, erläutert Unternehmenssprecherin Sabine Freifuss. "Mit der Fertigstellung rechnen wir im Mai", fügt sie hinzu. Die Planer gehen davon aus, dass ein jährlicher Strom-Ertrag von etwa fünf Millionen Kilowattstunden möglich ist, das entspreche dem Bedarf von zirka 1250 Vier-Personen-Haushalten. Geld verdient wird damit, die gewonnene Energie ins öffentliche Netz einzuspeisen. Dass dies möglich ist, sei bereits geregelt.
Die Baugenehmigung dafür liegt bereits vor. Die Flächen sind in Privatbesitz. Sie werden diese an die Homburger Kontor Söhn GmbH verpachten. Alle Verhandlungen, die dafür notwendig waren, sind abgeschlossen.
Flächen lange nicht genutzt
Der neue Fotovoltaik-Park entsteht auf vorgehaltenen Gewerbeflächen, für die allerdings seit Jahren keine Firmen als Interessenten gefunden worden sind. "Dennoch schlagen bei solch einem Projekt zwei Herzen in meiner Brust", sagt Wirtschaftsförderer Matthias Wilderau. Denn eigentlich seien solche Areale, für die es einen Bebauungsplan und damit die zügige Möglichkeit zum Bauen gebe, zu schade für derartige Ansiedlungen. "Auf der anderen Seite ist es für die Stadt gut, dass es nun eine Nutzung gibt."











