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Umwelttechnologien für das chinesische Festland

09.01.201317:00 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Umwelttechnologien für das chinesische Festland
Foto: Tiostone Environmental Ltd.
Foto: Tiostone Environmental Ltd.

(openPR) Hand in Hand mit dem steigenden Interesse der chinesischen Behörden an Umweltfragen wächst auf dem chinesischen Festland der Markt für grüne Technologien. Um diese Geschäftschancen nutzen zu können, brauchen in Hongkong ansässige Unternehmen nicht nur innovative und gefragte Technologien, sondern auch das richtige Timing und einen gut vernetzen Partner vor Ort.



Die Hongkonger Tiostone Environmental Ltd. ist Förderer und Nutznießer des steigenden Bedarfs nach Glas-Recycling in Hongkong und Macau. Das Unternehmen stellt Pflastersteine aus recyceltem Glas und Bauabfällen her. Die Steine sind mit einer fünf Millimeter starken Beschichtung versehen, die Titandioxid enthält und im Zusammenwirken mit UV-Strahlen und Sauerstoff den Abbau von umweltschädlichem Stickoxid beschleunigt.

Bei der Gründung des Start-Ups in 2005 war dessen größte Herausforderung, ausreichenden Zugang zu wiederverwertbaren Materialien zu schaffen. Dazu trat man zunächst an lokale Müllentsorger heran und sicherte sich dann nach und nach die Unterstützung großer Firmen, wie z.B. Coca-Cola. Seit zwei Jahren beliefert die Hong Kong Dumper Truck Drivers Association das Unternehmen im Rahmen der „Green Glass“ Initiative mit Flaschen, die in Vierteln mit hoher Bar- und Restaurantdichte, wie Wan Chai oder Soho, gesammelt werden. Laut Dixon Chan, dem Direktor des Unternehmens, recycelt das Unternehmen jährlich zwischen 3.000 und 4.000 Tonnen Glasflaschen. „Für jeden Quadratmeter Pflasterstein, recyceln wir 20 Kilogramm Glas und ca. 55 Kilogramm Bauabfälle,“ erläutert er im Gespräch.

Den Schritt auf das chinesische Festland wagte der Jungunternehmer im Jahr 2009 mit dem Bau einer Fabrik im chinesischen Dongguan. Da die Nachfrage nach umweltfreundlichen Baumaterialien im Markt noch relativ gering ist, konzentriert sich das Unternehmen vor allem auf hochwertige Bauprojekte, etwa private Luxusimmobilien. Durch die Berichterstattung in Hongkong wurde schließlich ein Investor aus Guangdong aufmerksam. Gemeinsam errichtete man in Chiuchow eine Fabrik zum Recycling von Keramik. Hergestellt werden dort nun unter anderem große Blöcke zur Befestigung von Flussufern.

Laut Chan lassen sich umweltbewusste Produkte auf dem Festland nur schwer durchsetzen. Die wenigsten Kunden seien bereit, hierfür einen Aufpreis zu zahlen und es fehle das passende System zur Sammlung des verwertbaren Mülls. Daher sei es entscheidend, vor Ort den richtigen Partner für das Geschäft zu finden. „Verbindungen sind in China extrem wichtig. Egal, wie gut das eigene Produkt ist, ein solider Partner ist noch wichtiger. Der Partner muss Verbindungen zu den lokalen Behörden haben, da wie überall auf der Welt Regelungen zum Schutz der Umwelt durch die Regierungspolitik vorgegeben werden.“

Ähnlich argumentiert auch Wing On Yau, Managing Director von Dynamic Progress International Ltd, einem Produzenten für Bio-Diesel. In den Fokus chinesischer Investoren rückte das Unternehmen, nachdem es einen Hongkonger Regierungsauftrag über 3,2 Millionen USD erhielt. In Rahmen dieses Auftrag liefert das Unternehmen pro Jahr 3,5 Millionen Liter Biodiesel, der aus recyceltem Speiseöl besteht und vielseitig eingesetzt werden kann, sei es in Fahrzeugen oder Öfen. Yau betont, dass das chinesische Festland zwar über viele Biodiesel-Produzenten verfüge, aber nur wenige die strengen Auflagen der europäischen EN 14214 Norm erfüllten. „Unser Unternehmen kann diesen Standard realisieren, das wissen unsere Partner“, so Wing On Yau. Wichtig seien daher der richtige Geschäftspartner und die richtige Technologie. Er hebt hervor dass man in China „sowohl politische, territoriale als auch marktabhängige Überlegungen in Betracht ziehen muss. Vor allem wenn es um eine monopolisierte Branche wie die Energieindustrie geht. Wichtig ist, alle Kanäle vorab zu etablieren.“

Beiden Unternehmen gelang es auf diese Weise, mit ihren Produkten auf dem chinesischen Festland Fuß zu fassen. Wong Kam Sing, Umweltminister in Hongkong, betont, dass die neuen Umweltinitiativen der Regierung künftig zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten für Architekten, Ingenieure und Berater bieten. Dazu gehöre etwa der Bau von energieeffizienten Gebäuden, deren Technologien und Innovationen Vorbild in der Region sein können. Ein Beispiel sei das „Zero Carbon Building“ in Kowloon. Das Gebäude nutze über 80 verschiedene „grüne“ Technologien, darunter den Einsatz von 100 Prozent Bio-Diesel, Pflastersteine aus Recyclingmaterial und ein Abwasser-Recyclingsystem. „Wir freuen uns darauf, mehr solcher zukunftsweisenden Projekte in Hongkong zu sehen,“ so Wong Kam Sing.

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