(openPR) Bochum. In vielen internationalen Uni-Charts landen hiesige Hochschulen meist abgeschlagen unter „ferner liefen“. Doch deren Studenten können aufatmen: Karrierechancen werden in Deutschland nicht durch die Hochschul-Wahl bestimmt, sagte Ulrich Teichler, Experte der Hochschul-Forschungseinrichtung INCHER in Kassel, im bundesweiten Campus Magazins UNICUM (01/2013).
„Das berufliche Schicksal hängt in Deutschland in der Regel nicht von der Uni ab.“ Natürlich mache sich eine top platzierte Hochschule im Lebenslauf gut, einen Job garantiere sie aber nicht, so der Experte. Rankings wirken eher unterstützend bei der Wahl der Universität. So gaben bei einer Umfrage des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zwei Drittel der befragten Studienanfänger an, sich zu Entscheidungszwecke Ranglisten angesehen zu haben. Teichler warnt aber auch vor den internationalen Hochschulvergleichen: „Sie sind völlig irreführend, weil sie ein total künstliches Gesamturteil über die ganze Universität konstruieren und nicht die einzelnen wissenschaftlichen Einheiten beurteilen.“ Da sich das deutsche System aber nicht von alleine motivieren lasse, scheint ein gewisser Wettbewerbsdruck für bessere Leistungen notwendig zu sein, so Teichler.
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