(openPR) »Es gibt Menschen, sagte er, die sind oben; das sind Gewinner. Und Menschen, die sind unten; die Verlierer.« Und wenn man sich weigert, das zu akzeptieren? »Dann«, sagte der Coach, »heißt es ganz schnell EDEKA: Ende der Karriere.« »Deutschland braucht wieder Eliten«, heißt es von allen Seiten. Wer oder was aber ist heute Elite?, so zitiert Julia Friedrichs, Autorin des Buches »Gestatten: Elite«.
Sie begibt sich auf eine Reise zu den angesehendsten Eliteschmieden des Landes. Julia Friedrichs ist fünfundzwanzig, als McKinsey ihr ein lukratives Job-Angebot unterbreitet – sie soll künftig zur Elite des Landes gehören. Was man sich darunter vorstellt, erlebt sie bei einem Edel-Assessment-Center – und ist geschockt.
Doch das Wort »Elite« lässt sie nicht mehr los. Sie schlägt den Job aus und recherchiert ein Jahr lang an Elite-Universitäten, Elite-Akademien, Elite-Internaten. Sie taucht ein in eine Welt, in der Menschen, die weniger als siebzig Stunden pro Woche arbeiten, »Minderleister« heißen, in der zwanzigjährige Eliteanwärter Talkshow-Auftritte trainieren und Teenager Karriereberatungen buchen.
Der Spiegel attestiert Julia Friedrichs ein kluges und pointiert formuliertes Buch vorgelegt zu haben. »Einen Schmöker für Menschen, die weniger als siebzig Stunden in der Woche arbeiten und deswegen von Workaholics als »Minderleister« beschimpft werden.«
Julia Friedrichs zitiert einen weiteren deutschen Manager: »Wir leben in Deutschland immer noch in einem sozialistischen Kollektiv. Wir ziehen Minderleister immer mit, halten ihnen die Karotte vor bis zur Frühpension. Das ist deutsche Gleichmacherei. Damit muss jetzt Schluss sein.«
Horst Grenz, Leiter des Flensburger Instituts50plus: Das Buch entlarvt ungewöhnliche, nicht in die Zeit passende Denkstrukturen. Weitere Informationen: www.institut50plus.de und www.hoca.de













