(openPR) SCHICKLER: Kompetenzen aus Kerngeschäft für neue Felder nutzen
Hamburg/München, 10. Dezember 2012. Dienstleistungen, Webportale oder Tourismus-Angebote – Diversifikation außerhalb des Kerngeschäfts ermöglicht Medienkonzernen schnelleres Wachstum und höhere Renditen. Dies bestätigen die Ergebnisse einer Analyse der SCHICKLER Unternehmensberatung. Für die Untersuchung von 25 der weltweit größten Medienkonzerne wurden rund 4.000 Beteiligungen aus 73 Ländern betrachtet. Kernkennzahl ist der so genannte MDIX: Je höher der MDIX, desto höher die Diversifikation eines Medienkonzerns außerhalb des Kerngeschäfts Medien.
Der Vergleich zeigt: In der Gruppe der Konzerne mit der höchsten Diversifikation sind die meisten Konzerne mit einer Rentabilität von mehr als 10 Prozent zu finden. Beispiele sind Pearson, die sich auf den Ausbau der Bildungssparte konzentrieren, sowie Lagardère, die insbesondere auf Services und Sportrechte setzen. Zudem wachsen stark diversifizierte Konzerne im Schnitt schneller, wie zum Beispiel die Hubert Burda Media Group, deren starkes Wachstum im Digitalbereich mehrheitlich außerhalb des Medien-Kerngeschäfts stattfindet.
„Diversifikation jenseits des Kerngeschäfts wird für Medienunternehmen zunehmend zu einer attraktiven Option, um weiterhin Wachstum und Rentabilität zu sichern“, sagt Alexander Kahlmann, Partner der Schickler Unternehmensberatung: „Die Umsetzung ist für Medienunternehmen allerdings oft nicht einfach.“ Beim Aufbau neuer Geschäftsfelder sei es entscheidend, nicht nur eine klare Strategie zu entwickeln, sondern auch Chancen und Risiken sorgfältig abzuwägen. Ein Vorteil für Medienunternehmen: In vielen Fällen lassen sich Kompetenzen aus dem Kerngeschäft erfolgreich auf die neuen Geschäftsfelder übertragen. Dies könne dazu beitragen, die Erfolgschancen der Beteiligungen zu erhöhen, so Kahlmann.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse als Download finden Sie unter www.schickler.de.
















