(openPR) Laut Body-Mass-Index liegt das Normal- beziehungsweise Idealgewicht zwischen 18,5 und 24,9. Was darüber liegt, ist Übergewicht. Ein Wert über 30 zeugt sogar von Adipositas. Spätestens hier müssen Maßnahmen ergriffen werden. Wolfgang Molzahn, der Autor von »Wie kann ich "schnell" und gesund abnehmen?« führt hier in Teil 2 drei Schritte hin zum Idealgewicht auf.
Schwandorf: Teil 1 handelte von der dreifachen Schnur, deren Litzen ein guter Vorsatz, ein fester Wille und der Kittelbrennfaktor sind. Ihre daraus entstehende Reißfestigkeit garantiert den Gewichtsreduktionserfolg. Heute, in Teil 2, empfiehlt Molzahn drei Schritte, die auf dem Weg zum Idealgewicht Entmutigungen vorbeugen.
Idealgewicht – muss das überhaupt sein?
"Mit der dreifachen Schnur habe ich vorausgegriffen", erklärt uns Molzahn. "Viele Abnehmwillige müssen nämlich zuerst klären, ob sie das überhaupt wirklich wollen!"
Molzahn spricht von den Molligen. Für Ihn scheinen diese immer gut drauf zu sein. "Sie sprühen förmlich vor Lebensfreude und würden keinen Gedanken daran verschwenden, abzunehmen", sagt er. Warum sie dennoch ein solches Vorhaben äußern, ist schnell erklärt. Es sind Arbeitskollegen, Freunde, ja sogar Lebenspartner, die mit ihren ewigen Sticheleien dafür sorgen, dass solch ein Scheinwille geäußert wird. Eigentlich wollen sie ja nicht, aber ...
Und solange dieses Molligsein nicht in die 30er BMI-Zone geht oder gar darüber liegt, sollten sich Mollige tatsächlich ernsthaft fragen, ob sie nicht doch lieber bleiben, wie sie sind. Ein klärendes Wort könnte dann auch die Stichler zum Schweigen bringen.
Spätestens bei einem BMI von 30 oder mehr muss aber die Zufriedenheit mit dem Übergewicht ein Ende haben. Mit Adipositas - krankhaftem Übergewicht - ist nicht zu spaßen.
Die Jo-Jo-Effekt-Erfahrungen hinter sich lassen
"Egal wie eine Diät auch heißen mag. Wenn sie strikt befolgt wurde und den Jo-Jo-Effekt nach sich zog, ist sie abnehmuntauglich", erklärt uns der Autor. Viele Übergewichtige können ein Lied von solchen Erfahrungen singen. Sie haben schon zig Diäten hinter sich und immer und immer wieder kam das Übergewicht zurück. Meistens sogar mit Mehrwertsteuer. Über die Jahre entmutigen solche Erfahrungen. Nicht nur das, sie machen auch sauer und führen dazu, das Thema Abnehmen ad Acta zu legen. Es hat ja doch keinen Sinn. Danach werde ich wieder noch fetter.
"Mit meiner Satt-Lecker-Schlank-Ernährungsumstellung geschieht dies nicht. Wer meine 14 Schritte befolgt, wird nachhaltig abnehmen. Und genau deshalb sollten Übergewichtige ganz schnell Ihre negativen Erfahrungen hinter sich lassen", schreibt Molzahn in seinem Ratgeber.
Ohne Gefühlserfahrungen zum Idealgewicht
Auch Erfahrungen und Erzählungen derer, die abnehmen, können "Entmutigungsschaden" anrichten. Es sind dies Aussagen wie: "Seit einer Woche trinke ich nur noch Mineralwasser und fühle mich so frisch!" oder: "Ich esse seit drei Tagen kaum noch Fett und fühle mich dermaßen erleichtert, dass ich hüpfen könnte!"
Hier werden Gefühle zum Ausdruck gebracht, die nicht jeder fühlt. Aber sie werden dennoch für verbindlich erklärt. Und wer nicht so fühlt, macht etwas verkehrt und packt die Sache nicht ernsthaft genug an. "Gefühle können täuschen", versucht Molzahn zu erklären, "wie oft habe ich schon gedacht, dass morgen Samstag ist, dabei lag die halbe Woche noch vor mir."
Niemand möchte diese Erfahrungen für null und nichtig erklären, der eine hat sie, der andere nicht oder vielleicht später. Wo das Schwärmen von solchen Gefühlen entmutigt, sollte man weghören und seinen Abnehm-Weg konsequent fortsetzen.
Fazit: Nicht jeder Mollige muss sein leichtes Übergewicht bekämpfen. Schon gar nicht, wenn Sticheleien dies erzwingen wollen. Krankhaftes Übergewicht sollte aber auf keinen Fall toleriert werden.
Entmutigungen dürfen Gewichtsreduzierwillige keinen Raum geben. Weder negative Erfahrungen aus der eigenen Diät-Vergangenheit noch schwärmerische Gefühlsbekundungen dessen, was sich innerhalb kürzester Zeit beim Abnehmen anderer getan hat, dürfen die eigenen Abnehmmaßnahmen behindern. Im Blick auf das Ziel und mit der dreifachen Schnur im Gepäck muss die Reise zum Idealgewicht weiter gehen.












