(openPR) Laut Gallup arbeiten nur 14 Prozent der Mitarbeiter wirklich engagiert mit einer hohen emotionalen Bindung zum eigenen Arbeitsplatz. Und zwei Drittel der Mitarbeiter in vielen Unternehmen machen Dienst nach Vorschrift. Alarmierende Zahlen!
Woran liegt das? Der Wettbewerbsdruck in der Gesellschaft und in den Firmen wächst und Organisationen sowie Unternehmen entwickeln sich zu immer unüberschaubareren Gebilden. Und für viele Führungsverantwortliche sind Mitarbeiter mehr Zahlen und Statistiken als Menschen. Sie nehmen sie nicht mit – aus welchen Gründen auch immer.
Wie können wir dem entgegensteuern? Durch Führung, die Mitarbeiter und Kollegen nicht als Lieferanten von Fachkompetenzen und Leistung sieht, sondern sie als emotionale Menschen ernst nimmt. Wir brauchen Führungskräfte, die nicht nur fachlich, sonder auch emotional intelligent sind.
Die grundlegende Aufgabe von Führungskräften besteht darin, im eigenen Leben und bei den Menschen, die sie führen, positive Gefühle zu wecken.
Mit emotional intelligenter Führung: Sie inspiriert Menschen, sie weckt Leidenschaft und Begeisterung und motiviert die Mitarbeiter, ihr Engagement aufrechtzuerhalten.
Erfolgreiche Führung rückt neben rationalen Abläufen und Fakten auch Emotionen ins Zentrum der Betrachtung.
Was sind die zentralen Elemente von Emotionaler Intelligenz? (Daniel Goleman)
-Selbstbewusstheit (Fähigkeit der Führungskraft, eigene Stimmungen, Gefühle und Bedürfnisse zu akzeptieren und zu verstehen, und die Fähigkeit, deren Wirkung auf andere einzuschätzen)
-Selbstmotivation (Begeisterungsfähigkeit für die Arbeit, sich selbst unabhängig von finanziellen Anreizen oder Status anfeuern zu können)
-Selbststeuerung (Planvolles Handeln in Bezug auf Zeit und Ressourcen)
-Soziale Kompetenz (Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen und tragfähige Beziehungen aufzubauen, gutes Beziehungsmanagement und Netzwerkpflege)
-Empathie (Fähigkeit, emotionale Befindlichkeiten anderer Menschen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren)
Wie werden Sie emotional intelligent?
-Lernen Sie sich selbst richtig gut kennen (Wer bin ich? Was macht mich aus? Was ist mir wichtig? Was brauche ich? Was sind meine Stärken und Schwächen)
-Gefühle sind natürlich und menschlich! Lernen Sie mit Gefühlen umzugehen (Wie fühle ich mich und wo genau in meinem Körper spüre ich dieses Gefühl? Was löst das Gefühl in mir aus? Wie gehe ich damit um?)
-Gestehen Sie anderen Menschen ihre persönliche Sicht der Dinge zu (Wir alle sind verschieden. Anders-sein heißt aber nicht auch automatisch “besser” oder “schlechter” zu sein)
-Trainieren Sie Ihre Kommunikationsfähigkeit (Wie gut können Sie zuhören, Gefühle verbalisieren und zwischen den Zeilen hören? Erkennen Sie Quellen für Missverständnisse?)
-Trainieren Sie Ihre Ausdrucksstärke (Finden Sie immer die passenden Worte – gerade wenn es um Emotionen geht? Wie facettenreich ist Ihr Wortschatz, Ihre Mimik und Gestik?)
-Werden Sie fit im Umgang mit Konflikten (Sehen Sie Konflikte als Chancen, eignen Sie sich verschiedenen Herangehensweisen an)
-Werden Sie kritikfähig (Lernen Sie, Kritik offen anzunehmen und konstruktiv zu kritisieren)
-Beschäftigen Sie sich mit Menschen (Begeben Sie sich an Orte, wo Sie möglichst viele verschiedene Menschen treffen, beobachten und kennen lernen können)
Wer in der Lage ist, sich in den Anderen hineinzuversetzen, wird erfolgreich führen, mitreißen und motivieren können. Entdecken Sie sich und andere.













