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Durch Prävention zu mehr Leistung

28.11.201214:10 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Zum ersten Mal in der Geschichte der Burnout-Forschung versammelten sich vergangenes Wochenende Wissenschaftler verschiedenster Fachbereiche und Unternehmensvertreter aus ganz Deutschland, der Schweiz und Italien zum Gedankenaustausch im Schloss zu Hopferau. Hausherr und BERA Geschäftsführer Bernd Rath berichtete den Teilnehmern, wie Unternehmenswerte zu einem achtsameren Miteinander im Büro und somit zur Vermeidung von Leistungsdefiziten und einem zufriedenen Mitarbeitern führen können.



Wissenschaftler aus den verschiedenen medizinischen Disziplinen wie Psychologie, Psychotherapeutie, Coaching, Betriebs- und Arbeitsmedizin diskutierten mit Personalmanagern deutscher Spitzenunternehmen bei dem ersten Experten-Summit „Leistung und Leistungsverlust in der Arbeitswelt“ im Schloss zu Hopferau über Möglichkeiten, Leistungsverluste und im schlimmsten Fall Burnout zu vermeiden. Dass ein Treffen dieser Art zwingend erforderlich wurde, belegte Raths Vortrag, der den immensen betriebswirtschaftlichen Schaden als Folge von gesundheitlichen Leistungsdefiziten - z.B. durch Depressionen oder Burnout - hervorhob. Mehr als 100 Milliarden Euro müssten die Unternehmen pro Jahr für Leistungseinschränkungen und Leistungsverluste von Mitarbeitern aufwenden, so der Geschäftsführer.
Zu dem Kongress, der von einem der renommiertesten deutschen Präventionsforscher, Professor Dr. Alfred Wolf, geleitet wurde, hatte die Gesellschaft für Prävention e.V. in Kooperation mit dem Ersten Deutschen Zentrum für Leistungsmanagement und Burnout-Prävention, einem Geschäftsbereich der BERA GmbH, an den Sitz des Zentrums nach Hopferau eingeladen. Vom Leiter dieses Zentrums, Dr. Sebastian Spörer, war auch die Initialzündung zur Durchführung des Summits ausgegangen. Gastgeber des Gipfeltreffens war Schlossherr Rath, der den äußeren Rahmen für die „unwahrscheinlich positive Atmosphäre“ bereitstellte, wie Wolf zum Ende der Tagung feststellte. Er sei sehr positiv überrascht worden, wie gesprächsbereit, tolerant, aber auch wertschätzend die Kongress-Teilnehmer miteinander umgegangen seien. Wolf: „Es ist uns gelungen, uns auf einer Ebene zu begegnen!“
Ziel des Summits war die Erarbeitung von Eckpunkten für die „Hopferauer Erklärung“, die Standards und Thesen für den Leistungserhalt in Unternehmen enthält. Diese soll zum neuen Jahr veröffentlicht werden. Kernthesen der Erklärung sind unter anderem, dass in den Betrieben qualifiziertes und gesundes Personal künftig zum Engpass wird. Damit diese nicht „ausbrennen“, gilt es, die Ursachen von Leistungsverlusten festzustellen.
Die Wissenschaftler waren sich einig, dass körperliche und emotionale Ursachen synergistisch zusammen wirken und sich gegenseitig stimulieren. In diesem Zusammenhang spielen chronische Entzündungen eine wichtige Rolle, was bisher weitgehend unbekannt war. Chronischer Stress hat erhebliche Auswirkungen auf die Zahl und Qualität der Nervenzellen, vermindert Denk- und Lernfähigkeit und kann, so Wolf, zu Entzündungen und in der Folge zu Herzinfarkt, Depression oder Demenz führen. Um eine nachhaltige, dauerhafte und günstige Lösung zur Gesundheitsförderung zu erreichen, müssen in Zukunft integrale Modelle der Zusammenarbeit hergestellt werden, welche die Coaching-Ebene sowie die medizinische Diagnostik und Beratung auf der einen Seite, als auch die Betriebsebene auf der der anderen Seite miteinander verbinden.
„Wir brauchen eine Einheit aus guten Coaching-, sprich Betreuungsstrategien, die darauf ausgerichtet sind, den Einzelnen in eine Selbstentwicklung zu bringen“, meinte Wolf. „Er soll an sich wahrnehmen, wie diese neue Wirklichkeit spürbar ist. Man braucht diese Selbstwirksamkeit, um etwas zu ändern.“ Helfen können da Seminare, wie sie das Zentrum für Leistungsmanagement und Burnout-Prävention anbietet.

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