(openPR) Essen, 21.11.2012. Am 28. November 2012 lädt das Büro Koschany + Zimmer Architekten KZA von 14.30 bis 18.00 Uhr ein zur sechsten Ausgabe der Veranstaltungsserie „Experten-Runde“. Fünf Fachleute sprechen zum Thema Energetische Anforderungen und Zertifizierungsmöglichkeiten beim Bauen. Die Veranstaltung „EnEV muss man, Zertifizierung kann man ...“, die sich in die Reihe der seit 2009 von KZA initiierten Fachvorträge rund um die Immobilie einfügt, findet in der Konferenzetage der Architekten in der Rüttenscheider Straße 144 in Essen statt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zum 26. November 2012 unter
möglich.
Die baurechtlichen Auflagen zur Energieeinsparung und die Möglichkeiten zur Zertifizierung von Gebäuden bilden die inhaltlichen Schwerpunkte des Nachmittags. Zwei Vorträge, ergänzt um eine Diskussionsrunde, gehen diesen aktuellen Themen auf den Grund. Zu Wort kommen Architekten, Projektentwickler, Energiemanager und Baufinanzierer. Sie widmen sich der Fragestellung, wie energetische Anforderungen das Bauen in Zukunft beeinflussen und klären, ob Gebäudezertifizierungen als Wettbewerbsfaktoren wirken.
Den Auftaktvortrag des Nachmittags hält Dr. Michaela Lambertz, Projektpartnerin für Energiedesign und Energiemanagement der Düsseldorfer Drees & Sommer Advanced Building Technologies GmbH. „Pflicht oder Kür? – Anforderungen an das Bauen der Zukunft“ lautet ihr Vortragsthema, in dem die Expertin Energetische- und Nachhaltigkeitsanforderungen an Gebäude beleuchtet und den Zusammenhang zwischen der Energieeinsparverordnung EnEV und den gängigen Zertifizierungssystemen erläutert. „Die bevorstehende Energiewende wird unsere Gebäude verpflichten, energieeffizient zu sein und erneuerbare Energien zu nutzen - ja selbst zum Energieerzeuger zu werden“, betont Michaela Lambertz. Gleichzeitig wirft die Spezialistin die Frage auf, wie nachhaltig Gebäude sein können, die diese Pflicht erfüllen. „Nachhaltigkeit ist mehr als Energiesparen um jeden Preis. Erfolgreiche Immobilien bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie und müssen dabei den steigenden Komfortansprüchen der Nutzer und den immer kürzer werdenden Nutzungszyklen gerecht werden“, unterstreicht die Energie-Fachfrau.
Wie Nachhaltigkeit und Gebäudezertifizierungen als Wettbewerbsfaktoren wirken, erläutert im Anschluss Matthias Wiffler, Director Fund Management der IVG Institutional Funds GmbH aus Frankfurt am Main. Mit seinen Ausführungen zeichnet der Finanzexperte die Entwicklung der Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft nach und gewährt Einblicke in Zertifikate und ihren Stellenwert bei Nutzern und Investoren. Ist es am Ende der Investor, der zahlt, das wird Matthias Wiffler klären.
Die sich anschließende Diskussion bietet nicht nur einer erweiterten Fachrunde, sondern auch den Gästen des Nachmittags Gelegenheit, die Materie weiter zu vertiefen. Moderiert von Martin von Mauschwitz, Journalist und Moderator des WDR, diskutieren abschließend fünf Fachleute aus der Immobilienwirtschaft. Das Podium besetzen neben Michaela Lambertz und Mattias Wiffler die Projektentwicklerin Isabel Brinkmann (Koschany + Zimmer Projektentwicklung KZP, Essen), der Architekt Kaspar Kraemer (Kaspar Kraemer Architekten BDA, Köln) und der Finanzexperte Georg Schilling (Sparkasse, Essen). Energie einsparen und Gebäude gleichzeitig durch „grüne“ Zertifizierungen vergolden - wenn das gelingt, dann hat eine Immobilie großes Zukunftspotential.













