(openPR) Viele Patienten die an einer Hallux valgus- Deformität leiden, scheuen häufig den Gang zu einem Fußchirurgen oder Orthopäden. Meistens liegt der Grund hierfür in der Angst, dass man nach erfolgter OP eventuell (sein Leben lang) nicht mehr richtig gehen könnte, oder in der Befürchtung von bleibenden Schmerzen.
Diese Angst ist mittlerweile weitgehend unbegründet, denn: die moderne Fußchirurgie verfügt über sehr schonende und sichere OP- Methoden, die dem Patienten endlich ein schmerzfreies Gehen ermöglicht. Selbst im seltenen Fall einer missglückten OP sollte man folgendes wissen: Es gibt nahezu keine OP- Komplikation, die im Ausnahmefall nicht mit einer weiteren (Folge-) OP beseitigt werden kann. Die hochentwickelten OP- Methoden ermöglichen es dem Patienten bei den meisten Verfahren eine sofortige Vollbelastung nach der OP im Spezialschuh- anders als noch vor einigen Jahren, wo eine Gipsbehandlung mit Gehstützen erforderlich war.
Die frühere Meinung, man solle eine Hallux valgus- OP so spät wie möglich durchführen, ist mittlerweile überholt. Im Gegenteil, die moderne Fußchirurgie empfiehlt sogar die frühe operative Behandlung bei den ersten Symptomen, um einem Gelenkverschleiß der Großzehe- der bei zu langem Warten die Folge ist- zuvor zu kommen. Denn im Frühstadium eines Hallux valgus kann noch Gelenk- erhaltend operiert werden, während bei Vorliegen eines Gelenkverschleißes dem Chirurgen nicht anderes mehr bleibt als dem Patienten die Gelenkversteifung zu empfehlen.
Ist man sich unsicher, empfiehlt es sich zumindest bei den ersten Symptomen einen Spezialisten aufzusuchen und sich beraten zu lassen. Die Beratung tut nicht weh, und man weiß anschließend woran man ist. Und dies ganz unabhängig davon, ob man sich letztendlich zu einer OP entscheidet oder nicht. Also: keine Angst vor dem Hallux valgus!
















