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An der Elternzeit wird nicht gerüttelt - Kindeswohl wahren

20.11.201208:28 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: An der Elternzeit wird nicht gerüttelt - Kindeswohl wahren
Hedwig von Beverfoerde - Sprecherin der Initiative Familienschutz
Hedwig von Beverfoerde - Sprecherin der Initiative Familienschutz

(openPR) Berlin, 20. November 2012 Die Initiative Familienschutz wendet sich entschieden gegen die Forderung des Bundes Deutscher Arbeitgeber, die Elternzeit von 36 auf 12 Monate zu verkürzen. Die gesetzlich verankerte Elternzeit von drei Jahren ist ein notwendiger Schutzraum für die Familie zum Wohl des Kindes. Daran darf nicht gerüttelt werden. Mütter nach der Geburt so schnell wie möglich wieder in den Arbeitsmarkt zu drängen ohne Rücksicht auf essentielle Bedürfnisse des Kindes, offenbart ein familien- und kinderfeindliches Weltbild.

Dazu die Sprecherin der Initiative Hedwig von Beverfoerde: „Nach aktuellem Stand der Entwicklungspsychologie und Bindungsforschung ist eine sichere Eltern-Kind-Bindung in den ersten drei Lebensjahren eine der wichtigsten Voraussetzungen für die gesunde seelische und soziale Entwicklung des Kindes. Den Eltern, insbesondere den Müttern, die Möglichkeit zu nehmen, sich in dieser so entscheidenden Baby- und Kleinkindphase um ihre Kinder selbst kümmern zu können, zeugt nicht nur von Respektlosigkeit gegenüber Familien, sondern muß eindeutig als kinderfeindlich bezeichnet werden."

Statt sich an den kürzeren Schonzeiten anderer Länder zu orientieren, sollte Deutschland vielmehr Vorbild für eine familiengerechte Arbeitsmarktpolitik sein.

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