(openPR) Gerlingen -- Wie die weltweit größte Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) heute mitteilt, ist bei der
Heilbronner Treibjagd am Samstag, den 12.11.2005, mit einer Demonstration von Tierrechtlern zu rechnen. Sie werden sich im für Fußgänger nicht gesperrten Jagdbezirk zwischen Heilbronn und Untergruppenbach, L 111, an der Kreisstraße 9550 in der Zeit von 8-13 Uhr einfinden, um Präsenz gegen die dort versammelte Tiermörder-Bande zu zeigen.
Die Tierrechtsbewegung wird nicht mehr länger dulden, dass diese archaischen und völlig überflüssigen Treib- und Gesellschaftsjagden
stattfinden und sogar noch zuzunehmen scheinen. So gelang es ganz aktuell, die Staatsjagd des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten
Carstensen (CDU) in Bad Segeberg für den 17.11.2005 völlig zu verhindern; auch die Gesellschaftsjagd in Bittlbrunn/Bodensee dürfte
überdacht werden, zumal dort im Januar 2006 ein großer Auflauf von Tierrechtlern erwartet wird.
Die Gegenwehr der mit Jägern durchsetzten Staatsgewalt, Tierrechtler zu kriminalisieren, geht nicht auf, sondern bewirkt das Gegenteil. Die
Solidarität wird größer, sogar ansonsten „ruhigere“ Tierschützer schließen sich nunmehr der Tierrechtsbewegung gegen diese Lusttöter an.
Unabhängig davon, dass Strafen wg. Nötigung in Kauf genommen werden, ist festzustellen, dass die Staatsgewalt das Recht beugt und die verfassungsgerichtliche Rechtsprechung zum Nötigungs-Tatbestand nicht berücksichtigt.









