(openPR) Hamm, November 2012: Wer als Au-Pair in anderen Ländern lebt und arbeitet, lernt auf verschiedenen Ebenen. Zunächst sind es natürlich Kultur, Sprache und Bewohner, die in das Bewusstsein der jungen Menschen treten. Man wird während seines Aufenthaltes die traditionelle Speisen zubereiten und verzehren, bedeutende Feste nach regionalen Bräuchen feiern und unmittelbar erleben, wie sich die heimische Bevölkerung mit den Umständen von Wetter und Klima arrangiert. Diese Gedanken kommen wohl jedem als Erstes in den Sinn, der sich mit dem Thema Au-Pair beschäftigt.
Doch von der geradezu unendlichen Fülle an Erfahrungen, die eine Au-Pair-Kraft während ihrer Zeit in einem fremden Haushalt sammeln wird, besteht im Vorfeld kaum eine Vorstellung. Denn tatsächlich lernt man als Au-Pair wesentlich elementarere Dinge – Dinge über das menschliche Zusammenleben und über die Entstehung von Konflikten, in deren Zentrum man sich unversehens wiederfindet. Darf ich die neue Packung Cornflakes einfach öffnen? Steht mir die Nutzung des Fahrrades ungefragt zu? Stört es jemanden, wenn ich nachts mit meinen Freunden in der Heimat telefoniere? Das sind nur drei von unzähligen simplen Möglichkeiten, die Potenzial für nachhaltige Störungen des Verhältnisses zwischen Au-Pair und Gastfamilie entwickeln können.
Wenn es einmal zu einer problematischen Situation gekommen ist, muss gemeinsam nach konstruktiven Lösungen gesucht werden. Deswegen schult der Aufenthalt die kommunikativen Fähigkeiten und lässt das Au-Pair soziale Kompetenz ausbilden und feine Antennen für die Gefühlslagen seiner Mitmenschen entwickeln. Man erkennt, was erfordert, gewünscht, erlaubt oder geduldet wird. Auf diese Weise entsteht ein eingespieltes Team, das ständig voneinander lernt und sich gegenseitig respektiert und zu schätzen weiß. Nicht selten haben Au-Pairs eine zweite Familie gefunden mit neuen Geschwister und Freunden – mitunter gar die Liebe des Lebens und eine neue Heimat.
Doch nicht immer gelingen die Auflösung von Konflikten und die Hinwendung zu einer harmonischen Einheit von Au-Pair und Gastfamilie. Mitunter sind die Gräben unüberwindbar; nahezu unmerkliche Auslöser haben letztlich tiefe Spuren des gegenseitigen Misstrauens hinterlassen. In solchen Situationen ist es wichtig, einen starken Partner an seiner Seite zu wissen. Deswegen sollte man sein Jahr in der Fremde unbedingt gemeinsam mit einer kompetenten und seriösen Agentur planen, die in ausweglosen Situationen aus ihrem reichhaltigen Fundus an Erfahrungen schöpfen kann und Rat gibt. Die Au-Pair-Agentur Wagner aus Hamm verfügt seit 2006 über das Gütezeichen RAL der Gütegemeinschaft Au-Pair e.V. und blickt auf zahlreiche glücklich vermittelte Au-Pairs zurück.












