(openPR) Im März 2007 drängten neue Impfstoffe auf den Markt, die versprachen, Gebärmutterhalskrebs verhindern zu können. Die Presse lobte diese neuen Entwicklungen der Pharmaindustrie als Meilenstein im Kampf gegen Krebs und ließ dabei die Einschränkungen und Zweifel vieler Fachleute unberücksichtigt. Der Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge René Gräber hinterfragte die groß angelegten Werbekampagnen bereits damals.
Gebärmutterhalskrebs wird in einigen Fällen (aber sicher nicht immer), durch sogenannte HPV-Viren „bedingt“: 17 verschiedene Viren kommen dafür in Betracht. Die hochgelobten Impfstoffe wirken allerdings nur gegen die beiden häufigsten - gegen die anderen 15 Viren-Arten kann weiterhin nicht geimpft werden. Von einer "Impfung gegen Krebs" zu sprechen, erscheint also sehr hochgegriffen. Geimpft werden sollten Mädchen möglichst vor der Pubertät, auf jeden Fall aber vor dem ersten Geschlechtsverkehr, weil durch diesen die Viren häufig übertragen werden. Die Studien, die zur Zulassung der Medikamente angestrebt wurden, beziehen sich aber gar nicht auf diese Altersstufe. Sie schließen dagegen Mädchen und junge Frauen bis 22 mit ein. Hauptproblem der Impfung schienen aber bereits damals die Nebenwirkungen der Impfung zu sein.
Nach fünf Jahren zieht René Gräber nun Bilanz: Nach wie vor sind die Impfungen gegen HPV-Viren sehr umstritten. Langzeitstudien im Bezug auf Nebenwirkung und Impferfolg gibt es bis heute kaum. Aber die wenigen Daten sprechen eine deutliche Sprache: Die Nebenwirkungen der Impfstoffe sind zum Teil erheblich. Es werden sogar etwa 100 Todesfälle mit den "Krebs-Impfungen" in Zusammenhang gebracht. Auch die Diskussion um die Wirksamkeit ist noch in vollem Gange. Einiges deutet darauf hin, dass sie bei Weitem nicht so hoch ist, wie die Herstellerfirma es darstellt. Mehr zu den umstrittenen Impfungen lesen Sie in Gräbers Artikel "Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mehr als umstritten" unter: http://naturheilt.com/blog/impfung-gegen-gebarmutterhalskrebs-mehr-als-umstritten/





