(openPR) „Was soll das bringen?“, mag sich der eine oder andere verwundert fragen.
Ich kann mir schon vorstellen, dass es Sinn machen kann, sich mit Tieren auszutauschen auch wenn man nicht Dr. Doolitle heißt. Aber kann ich das denn? Und wenn ja, dann bitte wie?
Auf meiner Suche nach Antworten bin ich auf die Heilpraktikerin, Tierkommunikatorin und Buchautorin Barbara Zierdt gestoßen. Sie hilft Frauchen und Herrchen dabei, ihre Tiere besser zu verstehen, wenn es Verhaltensprobleme gibt. Bei Krankheiten nimmt sie Kontakt zum Tier auf um so besser sagen zu können, was dem Tier wirklich fehlt. Diese Methode ersetzt natürlich nicht den Tierarzt aber kann doch sehr unterstützend wirken.
Kann ich das auch?
Wer dann selbstbestimmt mit seinem und anderen Tieren auf der Ebene der mentalen Kommunikation in Kontakt treten möchte, kann dies von Barbar Zierdt lernen. Letztendlich hat jeder Mensch die Fähigkeit dazu. Bei manchen klappt es ganz leicht, wenn sie sich darauf einlassen, andere trauen dieser Fähigkeit nicht so recht und benötigen etwas mehr Übung und Zuspruch.
Aber was macht diese Art des Miteinader zwischen Mensch und Tier so wertvoll?
Wir kennen die erstaunlichen Ergebnisse, die es in der Therapie mit Tieren von behinderten Menschen gibt. Dass Delfine und Pferde dafür eingesetzt werden ist bekannt. Therapiehunde werden bei schmerzhaften Physiotherapien hinzugezogen. Sie helfen den Kindern aber auch den Erwachsenen, den Schmerz besser zu ertragen und erhören die Motivation und den Spaßfaktor dieses unangenehmen Prozesses deutlich. Wie wichtig es ist, nach einem Unfall wieder laufen zu lernen, ist uns klar. Aber wie schwer, schmerzhaft und anstrengend es wirklich ist, können wir nur ermessen, wenn wir selbst davon betroffen sind. Daher sind Linderung der Schmerzen, schnellere Erfolge und eine größere Motivation durch die Zusammenarbeit mit Tieren besonders wertvoll.
Auf die innere Haltung kommt es an
Aber in der Kommunikation auf der rein mentalen Ebene gibt es noch mehr. „Tiere interessiert es nicht, ob mein Konto gedeckt, meine Kleidung chic oder mein Bildungsgrad angemessen ist. Sie nehmen mich in meiner Wahrhaftigkeit wahr und fordern diese auch ein“, so Barbara Zierdt.
Lassen sich unsere tierischen Gefährten vielleicht auf der uns geläufigen Ebene noch mit Leckerli und Streicheleinheiten manipulieren, begreift man schnell, dass dies ab einem bestimmten Punkt nicht mehr funktioniert und auch nicht wichtig ist. Hier erfordert es innere Haltung und Präsenz, um die Aufmerksamkeit und den Wunsch des Tieres nach Austausch mit dem Menschen zu ermöglichen.
Eine andere Welt der Wahrnehmung und Sicht der Dinge
Es mag merkwürdig sein, sich vorzustellen, ein kleines Pläuschchen mit seinem Tier zu halten. Doch wenn die Offenheit da ist, können sich ganz andere Dynamiken zwischen uns Lebewesen, ob Tier, ob Mensch entwickeln. Hier eröffnet sich eine Welt von Mitgefühl und Weisheit, die wir bis dahin unterschätzt haben. Wir können sie auch nicht ermessen sondern erfahren nur einen kleinen Ausschnitt davon, der eine sehr faszinierende Anziehung haben kann. Das Bewusstsein wagt einen kleinen ungeübten Blick über den Tellerrand und lässt uns ahnen, dass uns Tiere mehr geben können, als wir bis vor Kurzem glauben wollten.
Ungeahnte Möglichkeiten
In Österreich werden Coaching-Seminare mit Pferden angeboten. Auch hier geht es darum, die eigene Selbstwahrnehmung zu schärfen und zu verbessern, um im Alltag auf weniger Missverständnisse und Schwierigkeiten zu stoßen. Beim Lesen des Berichtes darüber muss ich ein wenig an Kevin Costner in „Der mit dem Wolf tanzt“ denken.
Doch was kann das für uns in Zukunft heißen? In meiner Vorstellung werden wir wieder ein Stück mehr vom „Großen und Ganzen“ begreifen können und ein besseres Gefühl für uns, die Gemeinschaft und die Natur bekommen. Orientierung und Harmonie können vielleicht leichter über den Weg der Tierkommunikation zu uns finden. Das wäre schon mehr als genug obwohl der Gedanke an die ungeahnten Möglichkeiten noch nicht mal zu Ende gedacht ist.
Wer mehr über Tierkommunikation und Barbara Zierdt wissen möchte, kann über ihre Homepage: www.tierkommunikation-in-Berlin.de mit ihr in Kontakt treten.
Am 14. November 2012 um 17 Uhr liest Barbar Zierdt im Zuge der langen Buchnacht in Moabit , Berlin aus ihrem Buch: „Kleines Katzen-Survival-Kit: Erste Hilfe bei Alltagsdramen, Krankheiten, Unfällen und Verhaltensstörungen“ vor.
Ort: Coffee Break, Jagowstraße 23, 10555 Berlin
Hier der Link zum Programm der Langen Buchnacht: http://lange-nacht-des-buches.de/moabit/
Berlin im November 2012
Eva Terhorst








