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Gehälter 2013: Beschäftigte in Deutschland bekommen erneut durchschnittlich 3 Prozent mehr Geld

08.11.201217:45 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung
Bild: Gehälter 2013: Beschäftigte in Deutschland bekommen erneut durchschnittlich 3 Prozent mehr Geld

(openPR) - ECA International veröffentlicht "Salary Trends"-Studie 2013
- Weltweit: Größtenteils stagnieren oder fallen Gehaltszuwächse im Vergleich zum Vorjahr

London, 8. November 2012 ---- Unternehmen in Deutschland prognostizieren für 2013 durchschnittliche Gehaltserhöhungen* von 3 Prozent für ihre Beschäftigten. Das ist das Ergebnis der neusten "Salary Trends"-Studie des Personalberatungsunternehmens ECA International. Im europäischen Vergleich erreicht Deutschland den 8. Platz. Dank einer voraussichtlich niedrigeren Inflation als 2012 steigen die Reallöhne** somit um 1,1 Prozent. Europaweit legen die Gehälter 2013 voraussichtlich um durchschnittlich 3,3 Prozent zu - und damit um 0,2 Prozent weniger als noch im Vorjahr.



"Beschäftigte in Deutschland konnten sich bereits 2012 über durchschnittlich 3 Prozent mehr Geld auf dem Gehaltskonto freuen. Erstmals seit 2010 gehen Unternehmen damit allerdings nicht von einem höheren Lohnwachstum als im Vorjahr aus", erklärt Mira Pathak, Business Development bei ECA International. "Immerhin: Durch die niedrigere Inflationsrate steigen die Reallöhne stärker an als 2012."

Innerhalb Europas legen die Gehälter 2013 insbesondere im Osten zu - um voraussichtlich 4,3 Prozent gegenüber 2,8 Prozent im Westen des Kontinents. Die großen Gewinner sind Beschäftigte in Russland, die laut Prognose im Durchschnitt 9 Prozent mehr Geld erwarten können. Unternehmen in Griechenland und der Schweiz wollen die Gehälter nur um 2 Prozent anheben - letzter Platz im Feld der 25 berücksichtigten europäischen Länder. Aufgrund der Deflation in Griechenland wäre das für Angestellte aber immerhin eine Reallohnerhöhung um 3 Prozent. Schweizer profitieren ebenfalls von einer niedrigen Inflationsrate. Beschäftigte in Spanien trifft es europaweit am härtesten: Von der voraussichtlichen Gehaltssteigerung im nächsten Jahr bleibt abzüglich der Inflation gerade einmal ein Plus von 0,1 Prozent. Allgemein sollen Angestellte in Europa 2013 hingegen insgesamt mehr Geld in der Tasche haben und verzeichnen eine voraussichtliche Reallohnerhöhung von 1,3 Prozent.

Die jährlich durchgeführte Studie "Salary Trends Survey" von ECA International erfasst das tatsächliche Gehaltswachstum des laufenden Jahres mit Prognosen für das folgende Jahr in 65 Ländern. Die Studie dient Unternehmen als Basis für das Steuern und Planen von Gehältern sowohl in ihrem Heimatmarkt als auch für internationale Entsendungen.

Weltweite Gehaltsentwicklung

Die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen in Europa und den USA haben Auswirkungen auf die weltweite Gehälterentwicklung. In den meisten überprüften Ländern liegen die prognostizierten Gehaltssteigerungen für 2013 entweder nur genauso hoch oder gar niedriger als im Vorjahr. Weltweit werden Löhne und Gehälter voraussichtlich um durchschnittlich 5,5 Prozent nach oben gehen - 2012 waren es 5,6 Prozent. Bei einer prognostizierten weltweiten Inflationsrate von 3,7 Prozent bedeutet das eine Reallohnerhöhung um 1,9 Prozent - genauso viel wie 2012.

"Momentan tun sich alle Unternehmen bei der Bewertung der wirtschaftlichen Bedingungen im nächsten Jahr schwer. Das spiegelt sich in den prognostizierten Gehaltszuwächsen wider", sagt Mira Pathak. "Trotzdem sind die Unternehmen deutlich weniger zurückhaltend als 2009 nach der Finanzkrise - damals stiegen die Gehälter im weltweiten Durchschnitt nur noch um 3 Prozent."
Angestellte in Lateinamerika können sich über das größte Gehaltsplus weltweit 2013 freuen - voraussichtlich 12,2 Prozent im Durchschnitt! Allerdings ist das weniger als 2012 (12,7 Prozent). Am meisten vergrößert sich die Lohntüte der Studie zu Folge für Angestellte in Venezuela - um stolze 28,1 Prozent. Nichtsdestotrotz sinkt der Reallohn. Denn die gigantische Inflationsrate von wohl 28,9 Prozent frisst die komplette Gehaltserhöhung und sogar noch mehr auf. In Argentinien werden die Nominallöhne voraussichtlich um 23,5 Prozent steigen - Platz zwei im weltweiten Vergleich.

Die dritthöchsten Gehaltszuwächse im weltweiten Vergleich verzeichnet Vietnam mit voraussichtlich 12 Prozent. Der Durchschnitt im Asien-Pazifik-Raum liegt bei 6,2 Prozent. Am Ende der Skala stehen Angestellte in Japan - sie können auf der Gehaltsabrechnung lediglich ein Plus von 2 Prozent ausmachen. Die Gehälter in China steigen voraussichtlich auch 2013 um 8,5 Prozent. Unternehmen in Singapur und Hongkong planen im gleichen Zeitraum Gehaltserhöhungen von 4,5 Prozent.

In den USA und Kanada sollen Gehälter 2013 wie in den beiden Jahren zuvor erneut um 3 Prozent steigen; im Nahen Osten um 5,2 Prozent.

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*Grundsätzlich handelt es sich bei den Erhöhungen in Prozent um den Nominallohn, sofern nicht anders angegeben.

**Der Reallohn ist der um die Inflation bereinigte Nominallohn. Weitere Informationen siehe Bundesministerium der Finanzen: http://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Service/Glossar/Functions/glossar.html?lv2=206398&lv3=175728. Die prognostizierten Inflationsraten stammen vom Internationalen Währungsfond.


Diesen Text und zwei Tabellen zu den voraussichtlichen Gehaltserhöhungen in Europa finden Sie auch im Internet unter http://www.haffapartner.de/publicrelations-presseservice/kunden-haffa/pressemitteilungen-eca-international/08-11-2012-01.html.

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