(openPR) Nach der großen Demonstration der Bonner Sportler am 3. November 2012 gründeten 15 Bonner Bürger die überparteiliche "Initiative Bürgerbegehren Bonner Oper" in den Räumen des Café Fabiunke in Bonn. Sinn ist nicht die automatische Schließung der Bonner Oper, vielmehr eine Beteiligung der Bonner Bürger an einer gerechten Verteilung der Mittel für Kultur und Sport. Als kommissarischer Sprecher der Initiative bis zur nächsten Sitzung wurde Franz Veit gewählt. Unbestritten war die Meinung, dass die Finanzprobleme der Stadt Bonn insbesondere auf das Missmanagement bei der Errichtung des brachliegenden World Conference Center Bonn (WCCB) durch die Stadtverwaltung zurückzuführen sind.
Rechnet man alle direkten und indirekten Kosten des WCCB zusammen, ergäbe sich wahrscheinlich ein Betrag, der die Opernfinanzierung für 12 bis 15 Jahre voll gesichert hätte. Bei einer abgespeckten Version ergäben sich sogar ca. 25 Jahre. Die Mitglieder der Initiative gehen nicht davon aus, dass es - wie die Ratsparteien behaupten - 'grober Unfug' ist, über Umschichtungsideen bei den Bonner Opernzuschüssen nachzudenken. Ab dem Sommer 2014 wären z.B. selbst laut der Kostenschätzung der Stadtverwaltung erhebliche Umschichtungen möglich.
Bei einem Bürgerbegehren, wie es die Gründungsmitglieder anstreben, könnte den Bonner Bürgern aufgezeigt werden, welche zusätzlichen Umschichtungen bislang unerwähnt blieben. Dann könnten alle Stimmberechtigten selbst entscheiden, welche Zuschussverteilung sie für verhältnismäßig halten.
Nächster Termin: Donnerstag, 29. November 2012
Ort: Bonn, Café Fabiunke, Im Krausfeld 8, direkt neben Frauenmuseum, www.cafe-fabiunke.de
Zeit: 20:00 Uhr







