(openPR) In der Analyse „Der Glanz des Goldes“ im Rahmen der neuen Ausgabe des Newsletters „Mit ruhiger Hand“ werden Für und Wider einer Kapitalanlage in Gold untersucht. Hierbei wurde insbesondere die Wertsicherungsfunktion von Gold überprüft. Dabei ist herausgekommen, dass diese an relativ spezifische Vorbedingungen gebunden ist, wie Hyperinflation und fehlende staatliche Interventionen. Historisch gesehen waren diese Voraussetzungen sehr oft nicht erfüllt.
Insbesondere die Idee, sich mit Gold gegen einen Kollaps des Weltwährungssystems abzusichern, erscheint fragwürdig, da das Edelmetall als die Hauptwährungsreserve vieler Schuldenstaaten selbst zentraler Bestandteil des Systems ist.
Gründe, die derzeit für ein Investment in Gold sprechen, sind eine wahrscheinliche Angebotsverknappung sowie eine hohe Nachfrage aus Schwellenländern. Insbesondere die russische Zentralbank sowie Privatleute aus China und Indien stehen hinter den massiven Käufen in den letzten Jahren. Gegen eine Anlage in Gold sprechen Konjunkturrisiken in ebendiesen Schwellenländern sowie mittelfristig mögliche Verkäufe der bisherigen Haupteigentümer des Edelmetalles. Dies sind die wichtigsten Zentralbanken der Industrieländer sowie supranationale Institutionen, deren Stilhalteabkommen 2014 ausläuft.
Ein weiteres Thema sind die hartnäckigen Lernschwierigkeiten der Finanzbranche und der Ökonomie, wenn es darum geht, Konsequenzen aus der jüngsten Krise zu ziehen. Bankmitarbeiter werden nach wie vor von falschen Leistungsanreizen getrieben. Risikomanager benutzen weiterhin längst widerlegte Risikomodelle. Die Wirtschaftswissenschaften vermeiden in ihrer Forschung und Ausbildung die Beschäftigung mit realen Finanzmarktproblemen und liefern keinen echten Erkenntnisfortschritt. Solange sich dies alles nicht ändert, bleiben die Kapitalmärkte inhärent instabil.
Abschließend werden Aktien der Hersteller von Konsumgütern des täglichen Bedarfs betrachte, also von Unternehmen aus einem besonders stabilen Bereich. Die Unterschiede dieses Segments zu anderen Konsumunternehmen werden gezeigt. Darüber hinaus werden Erfolgsfaktoren in dieser Branche analysiert. Diese sind insbesondere: Eine richtige Positionierung in Hinblick auf demografische Trends; Sensibilität gegenüber einem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein; führende Marktpositionen in spezifischen Marktsegmenten; ein erfolgreiches Markenmanagement sowie die Möglichkeit, Rohstoffpreiserhöhungen weiterzugeben.
Das aktuelle Exemplar von „Mit ruhiger Hand“ steht hier zum Download zur Verfügung:
http://www.long-term-investing.de/app/download/5792343983/Mit_ruhiger_Hand_5_11_12.pdf






