(openPR) Seit Jahren ist an den Kapitalmärkten der „Superzyklus“ für Rohstoffe ein wichtiges Thema. Die Verbindung eines Nachfrageschubs aus expandierenden Schwellenländern mit einer Entdeckung von Rohstoffen als Anlageklasse durch institutionelle Investoren hat dafür gesorgt, dass die Preise fast aller wichtigen Rohstoffe in dem vergangenen Jahrzehnt geradezu explodiert sind. Seit 2010 jedoch ist die Dynamik der Preisanstiege gebrochen, einzelne Rohstoffe entwickeln sich relativ differenziert.
Die aktuelle Ausgabe des Newsletters für Langfristanleger "Mit ruhiger Hand" (http://www.long-term-investing.de/app/download/5795241623/Mit_ruhiger_Hand_5_08_13.pdf) geht der Frage nach, ob die aktuellen Entwicklungen Vorboten von weiteren Preisrückgängen sind.
In den letzten Jahren sind die Investitionen im Rohstoffbereich massiv angestiegen, was mittelfristig einen deutlichen Ausbau der Förderkapazitäten mit sich bringen wird. Zudem sind viele institutionelle Anleger stark in Rohstoffen engagiert. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen stellen aber die Risiko-Ertragsberechnungen, auf denen sie ihre Anlageentscheidungen basierten, massiv infrage. Eine Rückführung dieser Investments steht zu befürchten. Die Relation von Angebot und Nachfrage verändert sich damit deutlich zuungunsten der Rohstoffbesitzer, ein Rohstoffcrash erscheint möglich.
Weiterhin wird eine neue Reihe begonnen, die Charttechnik als Analysemethode für Langfristanleger betrachtet. Der einleitende Beitrag „Regelmäßiges Chaos an der Börse“ vergleicht Vor- und Nachteile der gegensätzlichen Methoden Fundamentalanalyse und Charttechnik. Darüber hinaus wird der Zusammenhang zwischen Chaostheorie und Charttechnik beleuchtet.
In „Charttechnik für Langfristanleger Teil 1: Die Grundlagen“ wird erläutert, in welcher Form technische Analysenmethoden für langfristig orientierte Anleger bedeutsam sind. Insbesondere wird dabei eingegangen auf: 1) Die Analyse langfristiger Trends mit Hilfe von Trendlinien und gleitenden Durchschnitten. 2) Die Identifikation von über- und unterdurchschnittlichen Wertpapieren auf der Basis der „relativen Stärke.“




