(openPR) m Zentrum der aktuellen Ausgabe von „Mit ruhiger Hand“, den Informationen für die langfristige Kapitalanlage, steht Schweden. Das größte skandinavische Land ist eine der erstaunlichsten wirtschaftlichen Erfolgsstorys der letzten Jahre. Interessant wird diese Nation in Zeiten der Eurokrise insbesondere durch die Tatsache, dass sie vor 20 Jahren in einer tiefen strukturellen Krise steckte, die in vielem der heutigen Situation in den Problemregionen der Eurozone ähnelte.
Die Gesamtausgabe können Sie unter folgendem Link herunterladen:
http://www.long-term-investing.de/app/download/5794454246/Mit_ruhiger_Hand+2_04_13.pdf
In „Klartext: Skandinavische Erfolgsfaktoren“ geht es um die skandinavische Art, mit wirtschaftlichen Problemen umzugehen. Hierbei wird gezeigt, dass alle vier nordeuropäischen Länder Wege gefunden haben, auf pragmatische Weise Lösungen zu erhalten, die soziale Errungenschaften und marktwirtschaftliche Effizienz kombinieren. Dabei haben sie sich relativ stark von traditionellen und ideologisch geprägten Denkschablonen befreit. Stattdessen wird auf Offenheit, Transparenz und Gemeinsinn gesetzt.
Die Analyse „Wie Phönix aus der Asche: Absturz und Comeback der schwedischen Wirtschaft“ beschäftigt sich mit den Gründen für wirtschaftlichen Absturz Schwedens vor 22 Jahren sowie der spektakulären Erholung seitdem. Nachdem das Land aufgrund mangelnder Wettbewerbsfähigkeit, einem aufgeblähtem Sozialstaat sowie einer geplatzten Spekulationsblase am Immobilienmarkt in die Krise gerutscht war, wurde wirtschaftspolitisch das Ruder komplett herumgedreht. Kurzfristiges Krisenmanagement wurde durch langfristig ausgerichtete Strukturpolitik ergänzt.
„Schwedens Weg aus der Krise: ein Modell für die Eurozone?“ thematisiert Parallelen und Unterschiede bei der Krisenbekämpfung heutzutage in Südeuropa und früher in Schweden. Obwohl einige Probleme ähnlich sind, gibt es auch Unterschiede wie die Währungsbindung oder die grundsätzlich andere Rolle des Staates in den einzelnen Gesellschaften. Deswegen erscheint vor allem die grundsätzliche Vorgehensweise übertragbar und weniger die Einzelmaßnahmen. Dabei fällt auf, dass die Krise für Schweden Anlass für langfristig ausgelegte Reformen war und man es nicht bei kurzfristigen Maßnahmen beließ.
Der Beitrag „Der schwedische Aktienmarkt: Spezialisierung auf Internationalität“ befasst sich mit der weit überdurchschnittlichen Performance des schwedischen Aktienmarktes im vergangen Jahrzehnt. Die spezifisch schwedischen Erfolgsfaktoren werden identifiziert. Drei börsennotierte Unternehmen sowie ein Aktienfonds werden vorgestellt, in denen sich diese widerspiegeln.










