(openPR) Meppen Eine japanische Delegation der Kamei AG aus Shichimai, südlich von Tokyo, besichtigte unter der Begleitung von Dr. Anne Hopert vom Innovationszentrum Niedersachsen die modulare Biogasanlage „Kleinvieh“ des Meppener Unternehmens CJB Anlagenbau. Für den japanischen Geschäftsführer Yoshinobu Asano ist die Biogastechnologie interessantes Neuland.
Das bis vor kurzem nur im Planungs- und Bauwesen tätige Unternehmen richtet sich derzeit auf die Einführung von erneuerbaren Energien und Energiesparangebote aus. So ist Kamei in Japan unter anderem Partnerfirma des deutschen Windkraftanlagenhersteller Enercon. Neu aufgebaut werden soll das Segment Energie aus Biomasse. Erste Kontakte mit dem Unternehmen CJB Anlagenbau waren bereits bei der Hannover Messe Industrie in diesem Jahr geknüpft worden, denn die modulare Biogasanlage scheint eine Option bei der Energieherstellung im flächenmäßig kleinem Japan zu sein. „Die Anlage kann nicht nur mit Maissilage, Futterreste, Weizen, Roggen, Gräsern und Farn befüttert werden, sondern auch mit dem bei der Lebensmittelherstellung anfallenden Nebenprodukt“, ist Hermann Rugen, technischer Geschäftsführer bei CJB Anlagenbau, überzeugt. Erste Tests hätten ergeben, dass manches Produkt eine hohe Energiedichte aufweist und so eine hohe Gasausbeute ermöglicht. „Gerade für Japan ist diese Form der Biogastechnologie sehr interessant“, ist auch Asano überzeugt. Nach der Katastrophe von Fukushima werde auch in Japan Alternativen zu den konventionellen Energieträgern gesucht und die erneuerbaren Energien seien stark im Kommen. Dass das „Kleinvieh“ dabei wenig Platz benötigt, kommt ihm ganz gelegen. Asano möchte keine Zeit verlieren, damit der Abschied Japans von der Kernkraftnutzung erleichtert wird.













