(openPR) Meppen. Die von der Firma CJB Energieanlagen GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Meppen konzipierte neue modulare Biogasanlage „Kleinvieh“ hat die Testphase erfolgreich abgeschlossen und somit ihre Marktreife erreicht. Zahlreiche Interessenten, überwiegend Landwirte, aber auch Vertreter aus der Lebensmittelindustrie, informierten sich bei einem Ortstermin in Twist über die technischen Daten und die Leistungsfähigkeit der Biogasanlage.
„Eines der wichtigsten integrierten Bestandteile unserer Anlage ist der Feststoffeintrag, da unsere Biogasanlage „Kleinvieh“ eine hohe Substratflexibilität haben muss“, ist Dr. Claus Diekel, kaufmännischer Geschäftsführer bei CJB überzeugt. Die komplette Technik der Biogasanlage ist in einem platzsparenden 40‘ Fuß-Container installiert. Das „Kleinvieh“ ist insbesondere auf den Einsatz von Gülle und organischen Feststoffen ausgerichtet und somit laut Herstellerangaben für nahezu jeden Hof geeignet. Die Biogasanlage aus dem Emsland ist nicht mehr nur auf die klassische Maissilage angewiesen, sondern lässt sich auch mit Futterresten, Roggen, Weizen, Gräsern und Farn füttern. „In der nun abgeschlossenen Testphase konnten wir sehr gute Ergebnisse beim Fütterungsverhalten, bei der Wärmenutzung sowie in der Laufsicherheit unserer Anlage erzielen“, ist Dr. Diekel überzeugt. Auch die Steuerung der Anlage habe die Erwartungen mehr als erfüllt. Ein web-basiertes, integriertes Online-Controlling ist ebenfalls Bestandteil des „Kleinvieh“-Containers. Die Überwachung und den Service übernimmt das erfahrene Partnerunternehmen Corntec, welches bundesweit bereits 14 Biogasanlagen erfolgreich betreibt. Innovativ ist auch die Steuerung der Anlage. Mit Hilfe von einem I-Pad lässt sich die Anlage von überall aus überwachen und steuern.
Die schlanke Biogasanlage „Kleinvieh“ verfügt in der EEG Variante über eine Gesamtleistung von 75 kW und fällt damit in Anlehnung an das überarbeitete Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) unter besonders förderbaren Anlagen. „Denn seit der Aktualisierung des EEGs Anfang des Jahres, werden vor allem Biogasanlagen gefördert, die eine maximale Gesamtleistung von 75kW nicht übersteigen und zu großen Teilen durch Gülle betrieben werden.“, erklärt Diekel. Interessiert waren aber auch Vertreter aus der Lebensmittelbranche. Denn die Biogasanlage lässt sich individuell beschicken. Brotreste zum Beispiel enthielten eine hohe Energiedichte und seien ein optimaler Einsatzstoff für das „Kleinvieh“. In der Variante für die Lebensmittelindustrie, welche unter Umständen eine höhere Leistung erzeugen muss, kann diese Biogasanlage auf Wunsch auch mit einer installierten Leistung von 150 kW geliefert werden.










