(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Hurrikan Sandy macht das, wozu er geboren wurde: Für Wirbel sorgen. Auch an den Rohölbörsen. Die amerikanische (NYMEX) war gerade deswegen nur eingeschränkt aktiv, der Parketthandel blieb gleich ganz geschlossen. Die Kurse nahmen heute wirbelsturmbedingt nacheinander gleich zwei Richtungen: Nach unten, als die Raffinerien ihre Produktion drosselten oder einschränkten und damit die Nachfrage nach Rohöl sank. Und wieder nach oben, nachdem sich Engpass-Ängste bei den Produkten breit machten. Medien zufolge ist Sandy noch lange nicht überstanden, weder bezüglich der Konsequenzen für Leib und Leben, noch bezüglich der Folgen für alle Belange rund ums Öl (Verfügbarkeit, Preis, Nachfrage, Infrastruktur). Aktuell kostet ein Barrel Nordseeöl (Brent) 110 Dollar, die amerikanische Referenzsorte WTI 86 Dollar.
Das sind schon 24 Dollar Unterschied für 159 Liter. Anders formuliert: 28 Prozent Preisnachteil für jedes Fass diesseits des Atlantiks. Dabei ist das „billige“ WTI sogar die leichtere, „bekömmlichere“ Sorte. Warum das so ist, erklären Experten der Commerzbank so: „Wir sehen den großen Spread als eine Kombination aus der WTI-Schwäche und der gleichzeitigen Brent-Stärke. Denn während die US-Ölpreise unter der schwachen Nachfrage und der hohen Produktion und Rohölimporten leiden, werden die Brent-Preise durch die Produktionsausfälle in der Nordsee, geopolitische Risiken und eine stärkere Nachfrage außerhalb der USA unterstützt.“
Der Euro hat sich zusammen mit den Aktienmärkten nach unten orientiert, hat aktuell einen Gegenwert von ziemlich runden 1,29 Dollar. Die konsequente Schwäche bei insgesamt etwas anziehendem Ausgangsprodukt ist es, die Heizöl heute im Schnitt auf 95,38 Euro je hundert Liter einer 3.000-Liter-Lieferung verteuert – ein Zuwachs um heftige 1,41 Euro. „Sandy“ spielt dabei noch kaum eine Rolle, wird schließlich mal so und mal anders bewertet.
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