(openPR) Es wird enger in Bochums öffentlichen Verkehrsmitteln, denn immer mehr Rollatoren-Fahrer nutzen Busse und Bahnen. Ein Medienbericht wies darauf hin, dass es bereits ein Linienbus-Modellprojekt in Bremerhaven gäbe, der weniger Sitzflächen, dafür mehr Stellflächen für die Fahrgäste mit den mobilen Hilfsmitteln bereithält. In den Revierstädten sei man schon am Ball, sich um den Einsatz von platzerweiterten Bussen und Bahnen zu kümmern. So soll es auch in Bochum sein. Und zwar ab Herbst.
Grund genug für die Freien Bürger, im vergangenen Ausschuss für Umwelt, Ordnung, Sicherheit und Verkehr den aktuellen Stand der Dinge zu erfragen. "Wie viele Busse sollen es sein und wie hoch im Einzelnen werden die Kosten für den Kauf sein?", möchte Jens Lücking, Fraktionsvorsitzender der Freien Bürger, gerne wissen. Und: "Werden unter dem Aspekt des demografischen Wandels auch die Straßenbahnen entsprechend umgerüstet oder neue gekauft?"
Auf den so genannten "Multifunktionsflächen" der Busse und Bahnen muss für viele ÖPNV-Teilnehmer – Mütter mit Kinderwagen, Radfahrer mit Drahtesel, Postboten mit Postkarren, Shoppingfreunde mit Einkaufstaschen, Reisende mit Koffern oder Rollstuhlfahrer – genug Raum zur Verfügung stehen. Über eine Erweiterung nachzudenken, ist daher sicherlich der richtige Schritt.













