(openPR) Transparenz und eine starke Ausdruckskraft haben die Skulpturen von Sabine Maître-Fahrlaender und die Fotografien von Werner Feldmann gemeinsam, die vom 17. November 2012 bis zum 6. Januar 2013 in der Galerie Passerelle, Marktstraße 55, in Bad Bergzabern unter dem Titel „Glasklar-Transparences“ ausgestellt werden.
Sabine Maître-Fahrlaender stammt aus Freiburg im Breisgau. Sie lebt und arbeitet in Marckolsheim im südlichen Elsass.
Die Werke der Sabine Maître-Fahrlaender, Stelen aus Eisen und Glas, weisen eine strenge Schönheit auf und faszinieren ebenso durch den Kontrast zwischen den Materialien wie durch das enge Verhältnis untereinander. Beide Elemente sind miteinander eng verbunden, behaupten sich aber auch einzeln. Die bläulich schimmernden, in Schichten angelegten Glasplatten scheinen sich in einem Schwung aus dem Griff des schweren, starken und erstarrten Metalls befreien zu wollen.
Und doch, bei näherer Betrachtung fragt man sich: Ist nicht eher das Glas erstarrt, während sich das Metall weiter verwandelt, indem es von irisierenden Reflexen überzogen wird?
Sabine Maître-Fahrlaender sieht den Menschen als Untermieter auf dieser Erde. Einer Erde, die er mit Stahl- und Glaskonstruktionen spickt. Die Ambivalenz der Materialien und der gewählten Formen ist die Widerspiegelung der Natur, des Menschen, des Lebens.
Im Elsass gut bekannt, nimmt Sabine Maître-Fahrlaender seit Jahren an renommierten Kunstmessen teil, wie die Art-Prag oder die Art-Zürich. Sie erhielt zahlreiche Kunstpreise und wird von mehreren Galerien in Frankreich, der Schweiz und Kanada vertreten.
Werner Feldmann, aus der Pfalz stammend und in Bodenheim bei Mainz beheimatet, widmet sich seit seinem 14. Lebensjahr der Fotografie. Als ausgebildeter Journalist und Fotograf hat er für die deutsche Presse gearbeitet. Für seine Fotoreportagen durchreiste er Kontinente. Er bekam vor die Kamera berühmte Persönlichkeiten wie Michael Douglas, Astrid Lindgren, Montserrat Caballé, Paul Mc Cartney, Hardy Krüger, Thomas Gottschalk oder Armin Müller-Stahl. Er beteiligte sich an der Produktion von Kunstbildbänden für Erich Sauer (Unesco-Aktion „Artists for Peace“) und Dorél Dobocan und war und ist weiterhin Initiator von zahlreichen Projekten wie „Face-It“, einer auf Bildsprache basierenden nonverbalen Form des Interviews, durch die spontane Reaktionen auf nicht zuvor abgestimmte Fragen vom Objektiv erfasst werden, noch bevor die Antwort formuliert werden kann. Sowohl Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens als auch Menschen mit Behinderung hinterließen bei dieser Form der Befragung ihre tiefsten Emotionen auf Fotos, durch die „sie sich selber entdeckten“.
Imagery betitelt Werner Feldmann die Kunstbilderwelten, die er für das visuelle Unternehmensbranding entwickelte. Damit geht er auf die zunehmende Notwendigkeit seitens der Unternehmen ein, Subjektivität und Emotionen in ihre Selbstdarstellung einfließen zu lassen. Der Künstler betont, dass seine Fotos „in der Kamera“ und nicht durch digitale Manipulation am Computer entstehen. Zwei Serien dieser Kunstbilderwelten werden nun von Galerie Passerelle dem Publikum zugänglich gemacht. Von den einzelnen Fotos existieren nur je drei Exemplare.
Vernissage, 16. November 2012, 19h
Öffnungszeiten: Do + Fr : 14-18h, Sa. 11-16 h und nach Vereinbarung (+49 6343 6178941)













