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Emerging-Markets-Investmentbarometer: Anleger verpassen die Rendite aus den Wachstumsregionen

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Karine Roué
Karine Roué

(openPR) Frankfurt, 17. Oktober 2012 – „Auf der Suche nach Wachstum führt der Weg zwangsläufig in die Schwellenländer“, zeigt Jean Guido Servais, Leiter des kontinentaleuropäischen Marketings von J.P. Morgan Asset Management, auf. Die Erkenntnisse bezüglich der Anlagebereitschaft in diesen Wachstumsregionen sind jedoch ernüchternd. Das Emerging-Markets-Investmentbarometer von J.P. Morgan Asset Management zeigt, wie die Bundesbürger in den Schwellenländern anlegen und wie es um Begriffskenntnis, Risikoeinschätzung und Investitionsbereitschaft steht. Im zweimonatlichen Rhythmus führt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die bundesweite Befragung von circa 1.900 Bundesbürgern durch.



Der Begriff „Emerging Markets“ ist in weiten Teilen der Bevölkerung unbekannt
Seit Beginn der Befragung im März 2012 verharrt die Anzahl der Bundesbürger, die den Begriff „Schwellenländer“ schon einmal gehört hat, auf ähnlichem Niveau. Gerade einmal 18,1 Prozent (Juli: 18,0 Prozent) der Befragten sind mit der Bezeichnung „Schwellenländer“ beziehungsweise „Emerging Markets“, vertraut. 23,1 Prozent (minus 1,9 Prozentpunkte) kennen sie zwar, aber wissen nicht um deren Bedeutung. Die größte Gruppe bilden diejenigen, die den Begriff noch nie im Kontext mit ihrer Geldanlage gehört haben (58,8 Prozent). „Dabei werden schon heute mehr als ein Drittel der globalen Wirtschaftsleistung in den Wachstumsregionen erwirtschaftet“, verdeutlicht Servais die Kluft zwischen der realen Bedeutung und der Wahrnehmung in der Gesellschaft.

Verzerrte Risikoeinschätzung
Bundesbürger schätzen das Risiko von Geldanlagen in den Wachstumsregionen der Welt im Vergleich zu Euro-Staatsanleihen unterschiedlich ein. Während die Mehrheit (36,8 Prozent) eine Anlage in den Schwellenländern genauso risikoreich einschätzt, wie ein Engagement in Euro-Staatsanleihen, sind 35,1 Prozent davon überzeugt, dass die Risiken in Anlagen in Schwellenländern sehr viel höher sind. 5,9 Prozent gehen davon aus, dass sie mit einem Engagement in den Emerging Markets geringere Risiken eingehen als mit einer Anlage in Euro-Staatsanleihen. „Es zeigt sich, dass wir noch sehr viel Aufklärungsarbeit leisten müssen“, kommentiert Servais und führt die von der Europäischen Union eingeführten Maastricht-Kriterien an. So sollen die EU-Staaten ihren Schuldenstand auf 60 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts (BIP) beschränken und auch ihre Neuverschuldung auf maximal 3 Prozent (gemessen am BIP) ausweiten. Es zeigt sich, dass es nicht die EU-Länder sind, die diesen Anforderungen gerecht werden, vielmehr erfüllen Staaten aus den Emerging Markets, wie Indonesien, die Türkei oder China diese Vorgaben.

Schwellenländer-Investments bleiben bei der Vermögensaufteilung unberücksichtigt
Entgegen der aufgezeigten Fakten sind gerade einmal 2,8 Prozent der Befragten in den Emerging Markets investiert (plus 0,8 Prozentpunkte). Die breite Mehrheit (96,9 Prozent) hingegen hält sich bei Engagements in den Wachstumsregionen zurück. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den konkret geplanten Investments. Ebenfalls 2,8 Prozent (plus 0,4 Prozentpunkte) der Befragten beabsichtigen, innerhalb der nächsten sechs Monate in Schwellenländer zu investieren. 96,4 Prozent (minus 0,8 Prozentpunkte) planen kein Investment. „Anleger verpassen die Renditen aus den Wachstumsregionen. Statt diese wichtigen Depotbausteine weiterhin zu vernachlässigen, sollten sie Anlagen in Schwellenländern als wichtigen Portfoliobaustein in ihrer Vermögensaufteilung berücksichtigen“, so Servais. Denn: „Die realwirtschaftliche globale Bedeutung dieser Regionen wird weiter zunehmen.“ Während das erwartete Wirtschaftswachstum für die entwickelten Wirtschaftsnationen auf 1,2 Prozent geschätzt wird, rechnen Experten damit, dass die Schwellenländer in 2013 eine Steigerung ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten um 5,1 Prozent erzielen werden.

Geringes Interesse an Anlagealternativen in den Schwellenländern
Allerdings zeigt sich, dass das Interesse an Schwellenländern insgesamt gering ist. Gerade einmal 2,2 Prozent der Befragten interessieren sich „sehr“ für eine Geldanlage in den Emerging Markets (minus 1,8 Prozentpunkte). „Etwas interessiert“ sind 14,9 Prozent (plus 1,2 Prozentpunkte). „Kaum interessiert“ findet bei 24,5 Prozent (minus 2,6 Prozentpunkte) anklang und 43,6 Prozent (plus 3,6 Prozentpunkte) interessieren sich „überhaupt nicht“ für eine solche Anlagemöglichkeit in den Emerging Markets. „Aufklärung bleibt unserer Kernaufgaben. Die Bedeutung der Schwellenländer nimmt im Hinblick auf die erzeugten Produkte weiter zu. Anleger, die die Emerging Markets in ihren Depots unberücksichtigt lassen, verschenken langfristig wichtige Ertragspotenziale. Gerade im aktuellen Niedrigzinsumfeld können Anleger in den Wachstumsregionen noch positive reale Erträge erzielen. Regelmäßiges Sparen, beispielsweise in einen breit diversifizierten Emerging-Markets-Aktienfonds, sollte sich langfristig lohnen“, so Servais.

Zum J.P. Morgan Asset Management Investmentbarometer Emerging Markets (Deutschland)
Im Auftrag von J.P. Morgan Asset Management erstellt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg seit März 2012 regelmäßig ein Investmentbarometer Emerging Markets. Die Umfrage erfolgt jeweils unter rund 2.000 Frauen und Männern ab 20 Jahren, die repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland sind. Für die Befragung werden etwa 500 Interviewer eingesetzt. Die Studie erfasst Begriffskenntnis, Risikoeinschätzung und Investmentverhalten rund um Schwellenländer von deutschen Privatanlegern. Das aktuelle Investmentbarometer Emerging Markets fand vom 7. bis 21. September 2012 statt.

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