(openPR) Angstpatienten erfordern Fingerspitzengefühl und Erfahrung
Mülheim im November 2005. Menschen, die unter krankhafter Zahnarztangst leiden, wissen selbst am besten um den zumeist schlechten Zustand ihrer Zähne. Doch obwohl Schmerzen und schlechtes Aussehen ihres kariösen Ge¬bisses sie immer wieder daran erinnern, erscheint die Angst vor einer Zahnbe¬handlung, in der Fachsprache Oralphobie genannt, unüberwindbar. Allein der Gedanke an einen Zahnarztbesuch bereitet Phobiepatienten – durch alle Ge¬sellschaftsschichten hindurch – Qualen und Alpträume. Das stark einge¬schränkte Vertrauen zu Zahnärzten schiebt die Dringlichkeit von Behandlungen konsequent beiseite. Folge: umfangreiche Gebissschäden, die Zahnärzte ohne Erfahrungen mit dieser besonderen Patientenklientel überfordern.
„Die meisten unserer Patienten haben jahrelang keine Zahnarztpraxis betreten“, erklärt Dr. Michael Weber, einer von zwei leitenden Ärzten der Zahnklinik Rhein-Ruhr und Spezialist für Oralphobien. „Vielfach konnten Kollegen mit herkömmlichen Behandlungsmethoden ihnen und ihrem desaströsen Gebiss nicht mehr helfen.“ Er setzt verstärkt auf Vertrauen und Information, da insbesondere Unsicherheit und Unkenntnis über den Behandlungsablauf Panik schüren. Beides gilt es im Rahmen aufwändiger Vorgespräche ohne angsteinflößende Zahnarzt¬atmosphäre zu vermindern. Fehl am Platze: Zurechtweisungen und Vorwürfe bezüglich der vernachlässigten Mundhygiene.
Eine schmerzfreie Gebisssanierung unter Vollnarkose ebnet Betroffenen den Weg aus der Angstfalle: Nach Klärung der weiteren Vorgehensweise versorgt der auf Implantologie spezialisierte Dr. Christoph T. Sliwowski Phobiepatienten im Rahmen eines einzigen Eingriffs – medizinische Vertretbarkeit vorausge¬setzt. Auf diese Weise entfallen entwürdigende Situationen auf dem Zahnarzt¬stuhl und die Angst vor schmerzvollen Erlebnissen durch weitere Behand¬lungen. Dank moderner Zahnmedizin und einer speziellen medikamentösen Unterstützung während der OP erwachen Patienten schmerzfrei mit ästhetisch gesunden und funktional perfekten Zähnen. Egal ob Verlust eines oder mehrerer Zähne vorliegt, Implantate bieten gerade Patienten mit proble¬matischen Voraussetzungen vielfältige und individuelle Lösungen zur Rekon¬struktion. Infolge von Inaktivität zurückgebildetes Knochenvolumen baut der Mediziner im Rahmen eines so genannten Sinuslifts wieder auf.
Schmerzen oder Zwangsbehandlung als Kind – schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt zählen zu den häufigsten Ursachen übersteigerter Angst. „Der Bedarf an Hilfe ist extrem groß. Leider sind jedoch die meisten Zahnärzte nicht in der Lage, auf die Angst ihrer Patienten angemessen zu reagieren“, weiß Weber. Nach erster Kontaktaufnahme mit der Zahnklinik, die für Angstpatienten bereits einer „Mutprobe“ gleicht, ist der Angst bereits der erste Zahn gezogen.











