(openPR) Im Mittelpunkt der Informationen für langfristige Anleger "Mit ruhiger Hand" steht in diesem Monat die Analyse „Warum sind so viele Investmentfonds so schlecht?“ Sie untersucht, warum Aktienfonds jedes Jahr im Durchschnitt ca. 2% schlechter als ihr Vergleichsindex abschneiden. Die Belastung mit direkten und indirekten Kosten wird transparent gemacht. Die verschiedenen Arten und Dimensionen indirekter Kosten sind in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Dabei handelt es sich aber um signifikante Belastungsfaktoren. Mit ihnen kann erklärt werden, warum insbesondere sehr erfolgreiche Fonds nach einiger Zeit extreme Performanceprobleme bekommen. Insgesamt kommen wir zu dem Ergebnis, dass aktives Fondsmanagement für Investoren Werte schaffend ist. Die Anlageerfolge reichen aber nicht aus, um die enormen Kosten in einem Fonds auszugleichen.
Weiter Themen sind:
„Klartext: Eurosklerose 2.0“ Hierbei werden Parallelen zwischen der Situation in Europa nach der Ölkrise 1974 und der gegenwärtigen Eurokrise untersucht. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich parallel zur Wirtschaftsentwicklung Phasen der Europa-Euphorie und Europa-Skepsis abgewechselt. Die fehlende Anpassungsbereitschaft an neue ökonomische Notwendigkeiten hat sowohl in den 70er Jahren wie auch heutzutage die wirtschaftliche Erholung behindert.
Im Mittelpunkt des Beitrags „Der Kay-Report und seine Bedeutung für Deutschland“ steht ein Bericht des englischen Ökonomen John Kay an das britische Wirtschaftsministerium. Kay sollte die Funktionsweise des Aktienmarktes untersuchen und kam zu dem Ergebnis, dass diese grundlegend gestört ist. Als Hauptursache benannte er kurzfristiges Denken bei den meisten Investoren und Unternehmern. Er führte dies auf einen allgemeinen Vertrauensverlust sowie falsche Leistungsanreize zurück. Wir stellen fest, dass sich die Kernaussagen des Kay-Reports auch auf Deutschland übertragen lassen. Im Detail gibt es allerdings gravierende Unterschiede: Während bei deutschen Unternehmen sehr viel langfristiger gedacht und gehandelt wird als bei vielen britischen Konkurrenten, sieht es am Kapitalmarkt genau umgekehrt aus. Hier dominiert die kurzfristige Orientierung noch stärker als in Großbritannien.
Abschliessend werden in der Kolumne „Investmentfonds für Langfristanleger“ zwei Publikumsfonds vorgestellt, die eine stabile Performance mit außerordentlich guten Risikowerten verbinden: der Kapital Plus A von Allianz Global Investors sowie der Jyske Stable Strategy.
Die Ausgabe läßt sich unter folgendem Link herunterladen:
http://www.long-term-investing.de/app/download/5791948115/Mit_ruhiger_Hand_1_10_12.pdf


















