(openPR) ESB Studenten spenden 30.500 Euro für gute Zwecke – 1001 Kilometer in 10 Tagen durch 4 Länder
„Das ist eine unglaubliche Summe. Ich dachte ich höre nicht richtig, als mich Sebastian Weber anrief und mir sagte, wie hoch die diesjährige Spendensumme der ESB-Relay und des Kultur- und Charity-Ressorts sein wird – 30.500 Euro – das liest man nicht alle Tage in der Presse“, freut sich Kerstin Kindermann, Pressesprecherin der ESB Business School der Hochschule Reutlingen.
Seit 2005 radeln 30 Studenten des Studiengangs „International Management Double Degree“ zu einem internationalen Studententreffen irgendwo in Europa. Dieses Mal ging es im April nach Bischofsmais und weil die Kilometer dahin nicht gereicht hätten, wurde die Strecke bei der 9. ESB Cycling Tour for Charity and Children einfach verdreifacht: „Es wäre eine der kürzesten Relay-Touren aller Zeiten geworden, doch wir haben uns anders entschieden: vom 18. bis 27 April 2012 radelten 30 Studenten des IMD Studienganges stolze 1001 km zum IBWE. Wichtige Stationen auf unserer Tour waren Strasbourg, Freiburg, Zürich, Bregenz und München. Zwischen Reutlingen und dem bayerischen Wald lagen für uns also Frankreich, die Schweiz, Österreich - und viele Berge,“ so Sebastian Weber, einer der Relay-Organisatoren.
Sie hätten sich auch einfach in einen Bus setzen und es sich da so richtig gemütlich machen und abfeiern können. Aber nein, die Studierenden der ESB Business School haben eine besondere Verantwortung übernommen, der sie jedes Jahr auf’s Neue gerecht werden. Sie radeln bei Wind und Wetter, nehmen jede Steigung und schlafen sogar in Bunkern, damit sie mit den eingefahrenen Spendengeldern die Arbeit von zwei Vereinen in Reutlingen und Tübingen unterstützen können, die ohne diese Spendengelder ihre Arbeit so nicht ausführen könnten: Da wäre zum einen der Förderverein für krebskranke Kinde Tübingen e. V., dessen Vorsitzende Christine Hoffmann überwältigt ist von dem Betrag, den sie am 27.07.2012 in der Aula der Hochschule in Empfang nehmen konnte: „Ich freue mich unheimlich über die 15.250 Euro und darauf, was wir alles mit diesem Geld finanzieren können. Unser Elternhaus und viele andere Projekte, die alle ohne die Unterstützung durch die ESB Studierenden seit Jahren nicht möglich wären.“ So eine hohe Spendensumme hätten sie selten und das Engagement der Studenten sei ganz toll und großartig. Genau wie sie schätzen Christina Maier, 1. Vorsitzende von Integramus e. V, und deren Schatzmeister, Torsten Glässner die Kontinuität der Spenden: „Die Spenden der ESB Business School sind eine feste Konstante in unserer ehrenamtlichen Arbeit. Sie geben uns Sicherheit und machen vieles möglich, was sonst nicht ginge. Wir sagen danke für die tolle Arbeit, die Summe ist enorm und auch die Höhe ist selten“. Bei Integramus e. V. werden die 15.250 Euro von der Relay und dem Kultur- und Charity Ressort ganz konkret in die Schule in Kenia einfließen. „Mindestens ein Jahr haben wir hier jetzt den laufenden Unterhalt gesichert. Das ist mehr als wir uns erhofft haben,“ so Torsten Glässner. Außerdem kann zusätzlich ein weiteres Projekt in Ghana, ein Schulneubau, jetzt schon in Angriff genommen werden. „Ohne die Regelmäßigkeit der ESB-Spenden könnten unsere Projekt so nicht laufen. Das ist mehr als wir erwartet haben. Und es ist ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass die Kinder in Kenia und Ghana jetzt erst mal auch medizinisch und mit Lebensmitteln für ein ganzes Jahr versorgt sein werden,“ lobt Christina Maier die bemerkenswerte Leistung der ESB-Radler!
Für ihre Arbeit, ihre harte Vorbereitungszeit, sei es beim Spinningtraining oder der Organisation der Fahrräder, Trikots, Verpflegung, Unterkünfte, Radstrecke oder Aktionen des Kultur- und Charity Ressorts wie Kuchenverkäufe, Valentinsaktionen, Soirée Cabarat, Reutlinger Weihnachtsmarkt, etc. werden sie am Ende belohnt: sie sind stolz auf ihren unbändigen Willen! So wie sie extreme Landschaften gemeinsam bezwungen haben, haben sie Zusammenhalt gelernt, echte Freundschaften für’s Leben geschlossen und dürfen sich immer „an Tage wie diese“ erinnern. Auch wenn der Bunker in der Schweiz sehr groß ist und es kalt ist und in Strömen regnet – die 30 Radler und Radlerinnen haben gezeigt, „dass ein „Relayer immer ein Lösung findet! Denn bei einer Relay ist man niemals müde,“ ist sich das diesjährige Organisationsteam - Sebastian Weber, Alex Evans, Michael Kitsche und Michael Kranich – einig. So hat sich die Spendensumme von 2005 anfänglich 1.200 Euro über letztes Jahr 22.000 Euro „und das war schon der Hammer“, so Kerstin Kindermann, nochmal um 40 % gesteigert! Und selbst bei der unglaublichen Spendensumme von 30.500 Euro sagen die Relayer – das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Das Barometer soll weitersteigen und die Relay 2013 muss sich echt anstrengen – bei der Vorlage. Aber selbst da mache ich mir keine Sorgen, ist die Pressesprecherin der ESB Business School zuversichtlich: „Wer völlig erschöpft gerade einen Gipfel erklommen hat und locker kommentiert – mir geht es gut, das Hoch und Runter bei so einer Radtour ist wie die Geographie, die wir bewältigen“, der schafft auch 2013 das Ziel!!












