(openPR) ID-LABEL GMBH stattet Deutsche Telekom AG mit Aluminiumschildern aus
Nach wie vor spielen Holzmaste eine große Rolle in Strom- und Telekommunikationsnetzen, trotz der weiten Verbreitung von Masten aus Beton und Stahl. Die Gründe dafür sind vielfältig: Holz hat sehr gute mechanische Eigenschaften, ein günstiges Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht und steht nachhaltig zur Verfügung. Millionen Holzmaste dienen der Deutschen Telekom in Deutschland als Leitung von elektrischem Strom oder als Träger von Kommunikationsleitungen. Regelmäßig müssen die Standsicherheit des Mastes sowie ein ausreichender Materialzustand geprüft werden und gewährleistet sein. Dieser Materialzustand ist bei allen neuwertigen Masten sowie bei Masten, deren Materialqualität durch geeignete Personen im Rahmen eines Prüf- oder Messverfahrens nachgewiesen wurde, gegeben. Die Prüf- und Messverfahren liefern ein aussagekräftiges Ergebnis zum Materialzustand des Telegrafenmastes. Die Ergebnisse der Beurteilung werden schriftlich mit der entsprechenden Zuordnung zum jeweiligen Pfahl dokumentiert. Der Mast ist dann angemessen zu kennzeichnen. Eine Markierung erleichtert die Identifikation von Holzmasten enorm. Hier werden verschiedene Informationen, wie z.B. der Hersteller, Herstellungsjahr, Holzart sowie die Mastlänge, hinterlegt.
In der Regel werden die Masten in definiertem Abstand zum Mastfuß mit vier oder fünf geeigneten Mastnägeln typisiert. Auf diesen Nägeln sind jeweils die entsprechenden Angaben über den Hersteller sowie die Tränkverfahren gestanzt. Um aber nicht nur Zeit, sondern daraus resultierend auch die Kosten zu reduzieren, wurde die Kennzeichnung dieser Pfeiler umgestellt. Dafür benötigte die Deutsche Telekom AG ein Label, das nicht nur den Umweltbedingungen standhält, die Lebensdauer eines Mastes (um die 30 Jahre) übersteht, sondern auch alle relevanten Informationen enthält.
Als permanente, langlebige Barcodeetiketten mit höchster Leserate in allen Umgebungen wurden die Metalphoto®-Label entwickelt. Da sie aus eloxiertem Aluminium bestehen, halten sie deutlich länger als jedes andere Barcodeetikett. Der Aufdruck ist klar und sauber und durch eine saphirharte anodisierte Oberfläche versiegelt. Das garantiert eine außergewöhnliche Haltbarkeit selbst unter extremen Bedingungen. Da die Label eine relativ kleine Größe haben, ist der Einsatz eines DataMatrix-Codes besonders sinnvoll. Beim DataMatrix-Code sind die Informationen sehr kompakt in einer quadratischen oder rechteckigen Fläche als quadratische oder runde Punkte codiert. Diese bieten unter anderem einen wichtigen Vorteil. Die Informationen sind selbst dann lesbar, wenn 25 Prozent des Codes beschädigt sein sollten. Das Besondere dieser Labels ist also, dass alle Daten, für die ursprünglich vier oder fünf Metallschilder benötigt wurden, jetzt auf einem einzigen Metallschild dargestellt werden können. Dafür wird auf dem Label eine siebenstellige Nummer gedruckt. Nachdem die Schilder an den Mast genagelt worden sind, werden alle relevanten Informationen über den Pfahl computertechnisch hinter dieser Nummer erfasst.
Bei der Anbringung der Aluminiumschilder ist jedoch ein ganz entscheidender Punkt zu beachten. Die Label dürfen nicht mit herkömmlichen Stahlnägeln befestigt werden. Da die Schilder aus Aluminium bestehen, würden diese in Zusammenhang mit den Nägeln aus Stahl eine Korrosion hervorrufen und das Label dabei nach und nach zerstören. Bis 2016 werden 3.250.500 Label an alle Holzmaste der Deutschen Telekom angebracht und vereinfachen damit erheblich die Überprüfung der Materialqualität sowie die Kennzeichnung der Telegraphenmasten.
Die Deutsche Telekom AG mit Sitz in Bonn ist Europas größtes Telekommunikationsunternehmen. Das Unternehmen betreibt technische Netze für den Betrieb von Informations- und Kommunikationsdiensten (IuK), wie etwa Telefonen (Festnetz und Mobilfunk) oder Onlinediensten. Die Deutsche Telekom beschäftigt weltweit 246.777 Mitarbeiter, davon 123.174 Mitarbeiter in Deutschland. Die Deutsche Telekom AG wurde als das im Jahr 2006 größte Unternehmen in Deutschland ermittelt. Das gilt sowohl hinsichtlich der Wertschöpfung in Deutschland, der Sachanlagen sowie nach Cashflow und nach Umsatz in Deutschland.













