(openPR) Wenn es um die Zahl, Anordnung und Gestaltung der Fenster bei Neubauten geht, wird meist vor allem nach dem optischen Erscheinungsbild entschieden und außerdem nach Gesichtspunkten wie Energieverbrauch oder Wohnungseinrichtung. Wichtig für das Wohlbefinden in einem Raum ist aber auch die Zufuhr von Tageslicht. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Tageslichtarchitektur.
Das Tageslicht regelt den so genannten circadianen Rhythmus, d.h. unsere innere Uhr, die unseren Tag/Nacht-Rhythmus bestimmt, aber auch unsere Leistungsfähigkeit am Tag. Dafür ist die Tageslichtmenge, aber auch die spektrale Zusammensetzung des Lichts entscheidend. Licht mit einem starken Blauanteil (mittags) macht aktiv, Licht mit weniger Blau, aber einem starken Rotanteil (morgens und abends) stimmt eher behaglich. Diese und andere Gesetzmäßigkeiten muss man auch beachten, wenn das Tageslicht durch künstliches Licht ergänzt oder ersetzt werden muss. Denn “falsches“ künstliches Licht kann Unbehagen und sogar Krankheit fördern.
Eine Größe, um die Qualität der Tageslichtversorgung in Innenräumen darzustellen, ist der Tageslichtquotient (TQ), den man bemessen kann. Dafür sind viele Faktoren zu berücksichtigen, etwa die Lage des Gebäudes, Verschattungen und auch die Himmelsrichtung, aus der das Licht einfällt.
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Das IBN wurde 1983 gegründet. Vorläufer des Instituts waren die Arbeitsgruppe Gesundes Bauen + Wohnen (seit 1969) und das ehemalige "Institut für Baubiologie" (seit 1976). Das IBN wird von Arch. Winfried Schneider und Rupert Schneider geleitet. Gründer dieser Institutionen war Prof. Dr. Anton Schneider. Er ist wissenschaftlicher Beirat des IBN. Im Vordergrund der Tätigkeit steht die objektive Betreuung des Verbrauchers sowie eine ganzheitlich und baubiologisch-ökologisch orientierte Lehre und Bildung. Ein Schwerpunkt ist dabei die Ausbildung zum Baubiologen IBN bzw. zur Baubiologin IBN. Das Institut ist wirtschaftlich und politisch unabhängig und neutral.
Publikationen: Wohnung + Gesundheit - Fachzeitschrift für ökologisches Bauen + Leben Literaturliste "Gesunde Wohnumwelt" - Schriftenreihe sowie Bücher und Filme (DVD und VHS) über Baustoffe und Baukonstruktionen in Neu- und Altbauten, Haus-Krankheiten, Elektrosmog, Radioaktivität, Lärm, Wohnklima, Heizung, Oberflächenbehandlung, Ökosoziale Siedlungen, Umweltmedizin, Lehmbau, Holzbau, Solararchitektur, Abwasserreinigung usw. Baubiologische
Weiterbildung: An dem seit 1977 bewährten und staatlich zugelassenen Fernlehrgang Baubiologie IBN haben bereits über 6000 Architekten, Bauingenieure, Bauhandwerker, Ärzte, Heilpraktiker und weitere baubiologisch-ökologisch Interessierte teilgenommen. Der Fernlehrgang Baubiologie kann mit der Prüfung zum Baubiologen IBN bzw. zur Baubiologin IBN abgeschlossen werden. Durch Aktualisierungs- und Ergänzungslieferungen sowie Aufbauseminare zu verschiedenen Themen werden ehemalige Fernlehrgangsteilnehmer laufend über die Weiterentwicklung rund um die Baubiologie informiert oder können ihr Wissen zu bestimmten Themenbereichen vertiefen. Die Fortbildung "Baubiologische Messtechnik IBN" ermöglicht es den Teilnehmern, Haus-, Arbeitsplatz und Grundstückuntersuchungen nach dem Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM) durchzuführen.