(openPR) Nahe Ferne. Transsylvanien, Sommer 2012. Ausstellung mit Installationen, Malerei, Objekten, Videos und Fotos von István Csákány, Oliver Oefelein, Lilla von Puttkamer und Beatrix Szörényi
08.09.–07.10.2012 | Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin-Mitte | Eintritt frei
Die Idee für die Ausstellung und Dokumentation Nahe Ferne entstand nach einigen Aufenthalten der in Berlin lebenden ungarischen Künstlerin Lilla von Puttkamer in Zabola (Siebenbürgen/Rumänien). Seit vier Jahren reist sie immer wieder in dieses Dorf in den Ostkarpaten. Der Ort eignet sich ihrer Meinung nach aufgrund seiner Ursprünglichkeit und einsamen Lage sowohl für konzentriertes, kreatives Arbeiten als auch als Treffpunkt für Künstler aus Rumänien, Ungarn und Deutschland, in diesem Fall aus Berlin, Budapest und Siebenbürgen. Siebenbürgen als austragender Ort für das Projekt Nahe Ferne ist darüber hinaus umso interessanter, wenn man bedenkt, dass Transsylvanien historisch gesehen seit jeher ein Standort für kulturellen Austausch ist. Statt in Zabola fand der Workshop in Eszenyo statt.
Vier KünstlerInnen aus Deutschland, Ungarn und Siebenbürgen (Transsylvanien / ungarisch: Erdély) haben sich zwischen dem 21. und 31. Juni 2012 auf einem Bauernhof mit alten Mühlen bei Gyergyóremete/Eszenyo als Gäste der Familien Ferencz und Bajkó und unter der Obhut von László Balázs und Rózsika néni aufgehalten.
Ideen und Exponate für die Ausstellung Nahe Ferne in Berlin zu entwickeln, war die Aufgabe des Künstlerworkshops. Den entstehenden Ausstellungsexponaten sollte eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Siebenbürgen, dem Dorf und/oder der Natur zu Grunde liegen, so dass sich die vertraute und fremde Sicht auf den Ort bzw. die Umgebung in den Arbeiten der Künstler widerspiegelt. So thematisiert die Ausstellung u.a. die Sehnsucht nach gleichzeitig Bekanntem und Fremdem. Untersucht wird deren Korrelation und wie diese Spannung auszuhalten ist.
Der Titel der Ausstellung ist neben seinem direkten geografischen Bezug von Künstlern und erlebtem Aufenthalt auch als eine Abwandlung des Filmtitels von Wim Wenders In weiter Ferne, so nah! gemeint. In der Ausstellung ist die lokale transsylvanische Welt durch die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Künstler mit Medien wie Malerei, Zeichnung, Installation und Video und eine organische Verknüpfung der mitgebrachten Vorstellungen und der vor Ort gefundenen Tatsachen surrealistisch präsent.
Dr. Veronika Baksa-Soós
Teilnehmende Künstler des Projektes:
Beatrix Szörényi http://beatrixszorenyi.blogsome.com (Budapest)
Oliver Oefelein www.oefelein.net (Berlin)
Csákány István www.csakanyistvan.hu (Siebenbürgen), zurzeit auch auf der documenta in Kassel mit seinem Werk Ghost Keeping gefeiert (siehe Süddeutsche Zeitung 08.06.2012)
Lilla von Puttkamer www.lillavonputtkamer.de (Berlin, Budapest)
Kuratorin: Dr. Veronika Baksa-Soós
Moholy-Nagy Galerie im .CHB
Wir danken für die Unterstützung durch den Freundeskreis des .CHB und die Bevölkerung von Gyergyóremete und Eszenyo. www.gyergyoremete.ro
? die Fakten:
Nahe Ferne. Transsylvanien, Sommer 2012 | Moholy-Nagy Galerie im .CHB
08.09.–07.10.2012 | Mo–Fr 10:00–19:00, Sa+So 14:00–19:00 | Eintritt frei
Vernissage: 07.09.2012, 19 Uhr
? Direkt-Link:
Presse-Downloads: http://www.hungaricum.de/index.php/de/presse













