(openPR) Seehaus-Alumni schwitzen in Rumänien
Ehemalige Seehaus-Jugendliche (Seehaus-Alumni) opfern ihren Sommerurlaub und bauen ein Gebäude für ein soziales Projekt in Rumänien auf.
Für zwei Wochen war eine Gruppe von Ehemaligen, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen in Rumänien unterwegs und hat bei einem Arbeitseinsatz in praller Sonne geschwitzt, anstatt sich am Strand auszuruhen.
Die 13-köpfige Gruppe fuhr mit zwei VW-Bussen zunächst nach Klausenburg. Dort hat sie die Partnerorganisation vom Seehaus e.V., Prison Fellowship Rumänien besucht. Schon vor vier Jahren war eine Gruppe von Ehemaligen hier im Einsatz und hat das Dach bei einem Obdachlosenheim neu eingedeckt, Sanitäranlagen im Obdachlosenheim und in einem Kinderheim für Kinder von Gefangenen erneuert und eine Tagesstätte für straffällige Kinder und Jugendliche gestrichen sowie neue Böden verlegt. In diesem Jahr war Klausenburg nur eine Zwischenstation. Nach dem Besuch des Obdachlosenheimes, des Kinderheimes und eines Gefängnisses hat die Gruppe Hilfsgüter dagelassen und sich auf die Weiterfahrt nach Rosenau begeben. Dort ist seit einigen Jahren ein Freizeit- und Schulungszentrum der Fackelträger im Entstehen.
Die Reisegruppe hat bei sommerlichen Temperaturen eine Scheune aufgebaut – zumindest wurde die Holzkonstruktion fertiggestellt. Leider konnte das Dach nicht gedeckt werden, weil nicht alles Baumaterial – das seit Monaten bestellt und zugesagt war – geliefert wurde. So lernten die Teilnehmer, sich den rumänischen Verhältnissen anzupassen und schnell umzuplanen. CarpatCement/ HeidelbergCement hat ausgeholfen und kostenlos Baumaterial zur Verfügung gestellt: Statt des vorgesehenen Daches haben die Teilnehmer die Bodenplatte hergestellt und betoniert. Die ökologische Kläranlage wurde gereinigt, eine Pumpe des kleinen Wasserwerks ausgetauscht und ein Weg gepflastert. Angeleitet wurde die Arbeit vom dortigen Bauleiter Denis Krautter. Die Ehemaligen haben dabei die Aufgabe der Vorarbeiter übernommen und Tobias Merckle sowie die anderen Teilnehmer bei den Bauarbeiten angeleitet und so wurde das ehemalige Rollenverständnis umgekehrt.
Auch abends und am Wochenende war volles Programm, so hat u.a. ein Rumäne, der in Deutschland inhaftiert war, aus seinem Leben und von seiner Lebenswende berichtet. Das Wochenende wurde in den Karpaten unter freiem Himmel verbracht.
Die Zeit war für die Alumni (Ehemaligen) und alle Teilnehmer ein eindrückliches und unvergessliches Erlebnis das im Gedächtnis – und durch die erbauten „Hinterlassenschaften“ – Bestand hat.
64 Fotos | 31-mal angesehen












