(openPR) FICHTER Garten- und Landschaftsbau baut Musterfläche zum Test neuer Bodenbeläge
Er ist einer der meist begangenen und befahrenen Plätze in Weimar: der Frauenplan. Tausende von Touristen zieht es jedes Jahr vor das Goethe-Nationalmuseum. Ob Fußgänger oder Radfahrer, Kutschen oder andere Fahrzeuge, die alten Schlackesteine als Bodenbelag haben einiges auszuhalten und werden stark beansprucht. In Vorbereitung der komplexen Sanierung des Wielandplatzes hat die Firma FICHTER Garten- und Landschaftsbau den Auftrag erhalten, eine Musterfläche vor dem Goethe-Nationalmuseum anzulegen. Ein zwei Meter breiter Streifen quer über die Straße dient demnächst als Versuchsfläche. „Statt der alten Schlackesteine verwenden wir diesmal Basalt, Granit und Gneis als Bodenbelag“, erklärt Sabine Pfautsch, Vorarbeiterin bei FICHTER. „Die einzelnen Steine wurden an der Oberfläche abgeschnitten und dann stark erhitzt bzw. geflammt. Dabei splittert die oberste Schicht des Natursteins ab. Dadurch entsteht eine raue Oberfläche. Beim Verlegen der Steine wird darauf geachtet, dass die Fugen deutlich enger sind als bei der bisherigen Pflasterung.“ Ein Jahr lang soll diese Musterfläche dann genau beobachtet werden. „Die neue Oberfläche bietet den Besuchern der Klassikstadt eine deutlich bessere Laufeigenschaft“, sagt FICHTER-Geschäftsführer Otto Poppa. „In den nächsten zwölf Monaten soll dann getestet werden, wie sich die Steine verhalten. Wir wollen prüfen, ob einzelne Steine dem Druck der Fahrzeuge standhalten oder ob der Belag abplatzt.“
Das Magdalaer Unternehmen hatte sich bereits bei den vergangenen Projekten einen Namen für anspruchsvolle und hochwertige Natursteinarbeiten gemacht. In Köln wurde bei der Uferbefestigung am Rheinauhafen geschnittenes Altpflaster für die Laufbereiche verwendet. Der großflächige Umbau der Hafenanlage ist eines der größten Städtebauprojekte der NRW-Metropole. Alle Bodenbeläge wurden in gebundener Bauweise ausgeführt. Der Raum dient somit als zusätzlicher Stauraum bei Hochwasser. Auch in Pößneck waren die Experten für Garten & Landschaft aktiv. Dort erhielt FICHTER den Auftrag, die Stadtmauer im Bereich Busbahnhof zu rekonstruieren. Auf einer Länge von 70 Metern wurde eine Schwerlastmauer bis zu drei Meter Höhe mit Natursteinverkleidung gebaut. Zudem wurden angrenzende Freiflächen mit verschiedenen Natursteinen gepflastert.












