(openPR) Autor: Christoph Leichtweiß, Ypos-Consulting GmbH, Darmstadt
Beschäftigung in Europa
Die Zahl der Beschäftigten in Gesamteuropa geht zurück. Wird der positive „Deutschland-Effekt“ aus den Zahlen der Eurozone herausgerechnet, zeigt sich, dass die Zahl der Beschäftigten bereits seit Ende 2008 fällt. Doch auch hierzulande schwächt sich das Wirtschaftswachstum ab. Das exportgetriebene Wirtschaftsmodell der Bundesrepublik wird von der rückläufigen Nachfrage aus dem Ausland getroffen.
US-Industrie
Die Aussichten für den US-Industriesektor haben sich nach dem stärksten Einbruch seit drei Jahren aus dem Monat Juli noch weiter eingetrübt. Im August sank der Einkaufsmanagerindex ISM von 49,8 auf 49,6. Erwartet worden war ein Anstieg auf 50. Die Aussichten der US-Wirtschaft bleiben damit wenig erfreulich und ein Eingreifen der US-Notenbank wird wahrscheinlicher.
Einkaufsmanagerindex Industrie China
Im August ist der Einkaufsmanagerindex in China unter die wichtige Marke von 50 gerutscht. Ein Wert unter 50 signalisiert eine sich verschlechternde Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung durch die befragten Manager. Auch andere wichtige Kennzahlen, wie die neuen Aufträge oder die Industrieproduktion, weisen nach unten. Die chinesische Wirtschaft tut sich also weiter schwer, die gewohnten Wachstumsraten zu erreichen. Die stimulierenden Konjunkturmaßnahmen der Regierung reichen bisher nicht aus, um die global schwache Nachfrage zu ersetzen.
Wirtschaftswachstum Brasilien
Die Daten für das Wirtschaftswachstum des 2. Quartals (+ 0,5%) gingen im Vergleich zum 1. Quartal 2012 (+ 0,8%) leicht zurück. Die relative Schwäche Asiens sorgt für eine geringere Nachfrage nach Rohstoffen. Immerhin gibt es Anzeichen einer Besserung, der Frühindikator IBC-Br, ein Schätzwert für das Bruttoinlandsprodukt Brasiliens, deutet allerdings auf eine Besserung der Lage hin.










